16:14 20 November 2017
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    Russland fordert zügige Aufklärung über Todesfall bei Krawallen in Tallinn

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    MOSKAU, den 04. September (RIA Novosti). Das russische Außenministerium besteht auch weiter darauf, dass die Ermittlungen im Fall des Todes des russischen Staatsangehörigen Dimitri Ganin in Estland schnellstens abgeschlossen werden.

    So wird die Antwort des Außenamtsprechers Boris Malachow auf eine Medienanfrage auf der Webseite des Ministeriums zitiert.

    Ganin war während der Krawalle in der Nacht vom 26. zum 27. April in der estnischen Hauptstadt Tallinn getötet worden. Die Zusammenstöße waren durch die Entscheidung der estnischen Regierung provoziert worden, das Denkmal für die sowjetischen Soldaten, die bei der Befreiung Estlands im Zweiten Weltkrieg gefallen waren - den Bronzesoldaten - aus dem Zentrum der estnischen Hauptstadt zu verbannen.

    Die 13 unter dem Verdacht der Ermordung des russischen Staatsangehörigen Festgenommenen sind unterdessen freigelassen worden. Gegen sie läuft auch kein Strafverfahren.

    "In diesem Zusammenhang hat die Botschaft Russlands in Tallinn am 27. August eine Note an das estnische Außenministerium gerichtet, in der die äußerste Besorgnis über die schleppende Arbeit der estnischen Rechtsschutzorgane im Fall Ganin zum Ausdruck gebracht wird. Dieser Tage hat das Außenministerium Russlands die Geschäftsträgerin Estlands, Anne Harmaste, einbestellt, der erklärt worden ist, dass die russische Seite auf wirksame Schritte zur raschesten Aufklärung der Umstände des Todes des russischen Staatsangehörigen sowie zur Ermittlung und Bestrafung der an dem Verbrechen schuldigen Personen besteht", hat der Sprecher des russischen Außenministeriums erklärt.

    "Wir gehen davon aus, dass die estnischen Behörden der Forderung verantwortungsbewusst nachkommen und die Untersuchungen im Fall Ganin schnellsten abschließen", wird in der Mitteilung festgestellt.

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