16:17 20 November 2017
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    PNA-Chef kritisiert Italien wegen Verhandlungsbereitschaft mit Hamas

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    ROM, 04. September (RIA Novosti). Der palästinensische Regierungschef Salam Fayad hat den Wunsch der italienischen Regierung kritisiert, die radikal-islamische Hamas in die Verhandlungen über eine Normalisierung im Gaza-Streifen einzubinden.

    „Premierminister Prodi und Außenminister D'Alema machen einen Fehler. Man kann mit Hamas nicht verhandeln, weil an den Verhandlungen nur die legitime Regierung Palästinas teilnehmen darf, die wir vertreten“, sagte Fayad der italienischen Zeitung „La Repubblica“. Nach seinen Worten tut die PNA-Führung ihr Bestes, um eine wirtschaftliche, finanzielle und politische Normalisierung im Gaza-Streifen herbeizuführen. Der italienische Außenminister Massimo D'Alema weilt derzeit in Ramallah und berät mit der palästinensischen Führung über eine Bewältigung der Krise.

    Auf die Friedensverhandlungen mit Israel eingehend, stellte Fayad einige Fortschritte fest. „Doch die Realität ist so, dass wir Unabhängigkeit erlangen müssen.“

    Nachdem die Hamas in diesem Juni die Macht im Gaza-Streifen ergriffen hatte, löste Palästinenserpräsident Mahmud Abbas die Koalitionsregierung mit Hamas auf und bildete ein Notstandskabinett mit Salam Fayad als Premier. Im Gaza-Streifen besteht indes eine Hamas-geführte Regierung mit Ismail Hanija an der Spitze.

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