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    Libanesische Armee feiert Sieg über extremistische Gruppierung Fatah al-Islam

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    BEIRUT, 04. September (RIA Novosti). Während der mehr als dreimonatigen Konfrontation der libanesischen Armee und der extremistischen Gruppierung Fatah al-Islam sind 222 Islamisten getötet und 202 gefangen genommen worden.

    Das teilte der libanesische Verteidigungsminister Elias Murr auf einer Pressekonferenz in Beirut mit.

    Laut Murr wurden weitere Extremisten, deren Zahl noch nicht bekannt sei, zusammen mit ihren Kameraden in Massengräbern im Lager Nahr al-Barid beigesetzt.

    Die libanesische Armee habe 163 Menschen an Toten verloren, sagte der Minister.

    Die Zusammenstöße zwischen der Armee und Fatah al-Islam hatten am 20. Mai begonnen und 106 Tage gedauert. Am Sonntag, dem 2. September, als die libanesischen Truppen den Versuch der Extremisten, aus der Umkreisung zu entkommen, unterbunden und dabei 39 Islamisten getötet und 24 gefangen genommen haben, wurde ein Schlussstrich gezogen.

    Der Minister nannte die Gruppierung Fatah al-Islam „einen Tumor im Leib des Libanon“. Die Fatah-al-Islam-Leitung möchte im Norden des Libanon das „Islamische Emirat“ gründen und das palästinensische Flüchtlingslanger Nahr al-Barid in „ein Zentrum zum Export des Terrorismus über die ganze Welt“ verwandeln. „Der Sieg der Armee ist ein Sieg über den Terrorismus“, betonte der libanesische Verteidigungsminister. Daher müsse die Bewaffnung der Armee jetzt „zur nationalen Priorität und zur Pflicht der Völkergemeinschaft werden“.

    Die libanesische Armee ist eine der schwächsten in der arabischen Welt. Ihr stehen nur veraltete Waffen, darunter aus sowjetischer Produktion, und veraltete Munition zur Verfügung.

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