16:04 20 November 2017
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    Moskau informiert US-Botschafter über Ermittlungsergebnisse zum Raketenvorfall in Georgien

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    MOSKAU, 04. September (RIA Novosti). Russlands Vize-Außenminister Grigori Karassin hat am Dienstag in Moskau US-Botschafter Williams Burns über die Schlüsse der russischen Experten informiert, die den so genannten Raketenvorfall in Georgien untersucht hatten.

    Das teilte das Informations- und Presseamt des russischen Außenministeriums mit. „Burns wurde über russisch-georgische Kontakte sowie über Schlüsse der russischen Ermittler informiert“, hieß es.

    Georgische Behörden hatten behauptet, dass ein Flugzeug mit russischem Erkennungszeichen am 6. August in den georgischen Luftraum eingedrungen war und eine Rakete auf ein Radar nahe der Stadt Gori abgefeuert hatte. Die Rakete schlug nahe der Ortschaft Zitelubani ein, explodierte jedoch nicht.

    Russlands Militär wies die Vorwürfe als unbegründet zurück. Nach Angaben des Generalstabs in Moskau gab es am 6. August keine russischen Flugzeuge in Nähe des georgischen Luftraums.

    Nach Angaben der multinationalen GUS-Friedenskräfte im georgisch-südossetischen Konfliktraum war das unbekannte Flugzeug aus georgischer Richtung angeflogen und auch dorthin zurückgekehrt.

    Experten aus Schweden, den USA, Lettland und Litauen gaben nach ihren Ermittlungen vor Ort bekannt, dass ein nicht identifiziertes Flugzeug aus Russland kommend in den georgischen Luftraum eingedrungen sei und eine Rakete über einem Feld abgeworfen haben soll.

    Russische Ermittler, die eine eigene Untersuchung in Georgien durchgeführt hatten, gelangten zu dem Schluss, dass der Raketenabwurf vom 6. August in Georgien von der georgischen Seite inszeniert worden war. Davon zeuge etwa der Umstand, dass unter den Bruchteilen der vermeintlichen russischen Rakete ein Schild mit einer Aufschrift in englischer Sprache aufgefunden wurde, mit dem keine russische Rakete ausgestattet ist.

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