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    Kasachstans Regierung nimmt am Donnerstag offiziell Stellung zum Ölstreit mit Eni

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    ASTANA, 05. September (RIA Novosti). Die kasachische Regierung will an diesem Donnerstag eine offizielle Erklärung zum Streit mit der italienischen Ölfirma Eni um die Ausbeutung des im Kaspischen Meer gelegenen Ölfeldes Kaschagan, des größten des Landes, machen.

    Das teilte Regierungschef Karim Maximow am Mittwoch in Astana mit.

    Am 27. August hatte die Regierung des zentralasiatischen Staates Eni die Fördergenehmigung für Kaschagan für drei Monate ausgesetzt. Das Umweltschutzministerium warf den Italienern Verstöße gegen die Umweltvorgabe bei den Förderarbeiten vor, bei denen schwere Umweltschäden drohen.

    Ende Juli hatte Eni der kasachischen Regierung ein neues Konzept für Kaschagan vorgelegt. Demnach soll der Beginn der Ölförderung von 2008 auf die zweite Jahreshälfte 2010 verlegt werden, die Kosten sollen von 57 auf 136 Milliarden Dollar steigen.

    Der Start der Förderproduktion auf dem Kaschagan-Feld, dessen abbaufähige Reserven auf mindestens sieben Milliarden Barrel geschätzt werden, wurde bereits mehrmals verschoben. Zuerst war er für 2005 geplant. Doch der Projektbetreiber meldete technische Probleme und verschob den Beginn der Ölproduktion auf Ende 2008. Die kasachische Regierung erhielt dabei eine Entschädigung von 150 Millionen Dollar. Später stieg die kasachische Regierung selber mit 8,33 Prozent ins Projekt ein, die sie bei British Gas erwarb.

    Wenn die Ölförderung in Kaschagan 2008 beginnen würde, dann würde die gesamte Ölproduktion in Kasachstan bis 2010 auf 90 Millionen Tonnen und bis 2015 auf mehr als 130 Millionen Tonnen steigen. Gegenwärtig beträgt die Jahresproduktion in Kasachstan 63 Millionen Tonnen.

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