06:52 25 November 2017
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    Ziel der Partei „Einheitliches Russland“ für Wahlen im Dezember ist Mehrheit in Staatsduma

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    MOSKAU, 05. September (RIA Novosti). Die Partei „Einheitliches Russland“ würde nur ein absoluter Sieg bei den bevorstehenden Parlamentswahlen zufrieden stellen, was eine Mehrheit in der neuen Zusammensetzung in der Staatsduma bedeuten würde. Das erklärte Chef der Partei und Vorsitzender der Staatsduma, Boris Gryslow, in einem RIA-Novosti-Interview zum Beginn der Wahlkampagne.

    „Die Aufrechterhaltung der Parlamentsmehrheit ist die einzig annehmbare Variante für ‚Einheitliches Russland’“, betonte er. Der Sieg seiner Partei sei nach Gryslows Ansicht „eine unveräußerliche Voraussetzung“ für die Beibehaltung des Kurses auf wirtschaftliches Wachstum, Steigerung des Lebensstandards und Festigung der internationalen Positionen.

    „Ein jedes Bremsen der Modernisierung wäre verheerend - alles, was eingeleitet wurde, muss abgeschlossen werden, dazu braucht aber ‚Einheitliches Russland’ eine Mehrheit in der Staatsduma der 5. Legislaturperiode.“

    Viele Umgestaltungen befinden sich noch im Anfangsstadium, sagte Gryslow.

    Nach seiner Ansicht hat die Partei keine würdigen Gegner bei den bevorstehenden Staatsduma-Wahlen. Alle anderen Parteien werden nur untereinander um Platz zwei kämpfen. „Unter ihnen sehe ich niemanden, den ich als unseren Hauptkonkurrenten bezeichnen könnte“, betonte er.

    Die Partei „Einheitliches Russland“ habe wichtigere Aufgaben als Debatten mit Opponenten, nämlich die Gewährleistung einer stabilen Entwicklung des Landes.

    „Die Partei ‚Einheitliches Russland’ zu kritisieren - das bedeutet noch lange nicht, ein würdiger Gegner zu sein. Davon ganz zu schweigen, dass die zu vernehmende Kritik kaum als konstruktiv bezeichnet werden kann - sie wirkt eher wie Versuche, unsere Partei zu beleidigen“, meinte Gryslow.

    In der „Rossijskaja Gaseta“ vom heutigen Mittwoch wurde der Präsidentenerlass vom 2. September über die Abhaltung der Staatsduma-Wahlen am 2. Dezember veröffentlicht. Damit gilt die Staatsduma-Wahlkampagne als eröffnet.

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