22:13 20 November 2017
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    Israels Präsident will Syrien bei Nahostkonferenz nicht am Verhandlungstisch sehen

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    ROM, den 06. September (RIA Novosti). Der israelische Präsident Schimon Peres hat ausdrücklich zu verstehen gegeben, dass er es nicht für wünschenswert hält, dass Syrien an der internationalen Nahostkonferenz teilnimmt.

    „Syrien ist nicht zu Begegnungen mit uns bereit. Sie wollen das nicht. Auf diese Weise ist die Vermittlung nicht möglich“, sagte er nach seinen Gesprächen mit dem italienischen Premierminister Romano Prodi am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Rom.

    „Syrien muss aufgefordert werden, bestimmte Aktionen zu unterlassen, so gegenüber dem Libanon, der kein iranisierter Libanon werden darf“, führte der Präsident aus.

    Prodi brachte seinerseits die Hoffnung zum Ausdruck, dass die internationale Nahostkonferenz dazu beiträgt, die jahrelange Krise zu lösen, um „der Degradation der Lage in der Region Einhalt zu gebieten“.

    Der Regierungschef Italiens präzisierte, dass zuerst alle Details des Friedensprozesses abgesteckt werden müssen, um zum Erfolg zu kommen.

    Nach seinen Gesprächen mit Prodi fuhr Peres in den späten Abendstunden in die Römische Synagoge. Dort erwarteten ihn die Fotos der drei entführten israelischen Soldaten, deren Schicksal unbekannt ist. Die Anwesenden skandierte ihm entgegen: „Befreien wir sie!“

    Die Initiative zu der Nahostkonferenz hatten die USA ergriffen. Bisher gibt es aber keine Gewissheit über den Zeitpunkt ihrer Einberufung und über den Teilnehmerkreis.

    Sie wird wohl vermutlich im November stattfinden. George Bush hatte erklärt, nur die Staaten und Bewegungen könnten an ihr teilnehmen, die den Staat Israel anerkennen.

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