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    Arabische Länder gegenüber Nahostkonferenz skeptisch

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    KAIRO, 06. September (RIA Novosti). Die internationale Nahostkonferenz bedarf einer gründlichen Vorbereitung und der klaren Formulierung ihrer Ziele, sagte der Generalsekretär der Arabischen Liga, Amr Musa, nach Abschluss der Außenministerkonferenz in Kairo.

    „Wir begrüßen die Initiative von US-Präsident George Bush und verhalten uns ihr gegenüber mit der gebotenen Ernsthaftigkeit“, sagte er. Doch versuche Israel, „den Erwartungshorizont herunterzudrücken".

    Musa stellte fest, dass Israel den illegalen Siedlungsbau in den palästinensischen Gebieten nicht einstellt. „Das Gerede über Frieden, während der Siedlungsbau weitergeht, ist Betrug.“

    Er rief die Position der arabischen Staaten in Erinnerung, die wiederholt die Einberufung einer solchen Konferenz gefordert haben, um zur Wiederaufnahme von Verhandlungen auf der Grundlage eines klaren Zeitplans beizutragen. „Die Araber sind nicht bereit, sich an einer Reklameshow zu beteiligen“, hob Musa hervor. Sie wollten, dass die Konferenz die Türen zur Beendigung des Konflikts aufstoße.

    Er erinnerte außerdem an die intensiven jüngsten ?emühungen der Liga, die arabische Friedensinitiative gegenüber Israel voranzubringen. „Wir sind zur Herstellung des Friedens bereit, wovon auch die arabische Initiative zeugt“, betonte er.

    Die Außenminister der arabischen Staaten hatten am Mittwoch in Kairo ihre Positionen zur Nahostkonferenz abgestimmt. Sie war vom USA-Präsidenten für den November angeregt worden.

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