16:08 20 November 2017
SNA Radio
    Politik

    Palästinensische Extremisten greifen israelische Stellungen an

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 1 0 0
    GAZA, 06. September (RIA Novosti). Eine Gruppe palästinensischer Extremisten hat einen Stützpunkt der israelischen Armee an der Ostgrenze des Gazastreifens angegriffen.

    Das meldeten der palästinensische Radiosender „Al-Kuds“ und der Fernsehkanal „Al-Aksa“, die den einheimischen radikalen Gruppierungen nahe stehen.

    Ein mit Sprengstoff gefüllter Lkw rammte das Tor des israelischen Militärobjektes. Anschließend fuhr ein Jeep mit Extremisten in das Objekt.

    Es liegen noch keine Informationen über Opfer vor. Im Raum des israelischen Stützpunktes werde intensiv geschossen, berichtete ein Korrespondent von „Al-Kuds“ vom Ostrand des Flüchtlingslagers Al-Maghazi.

    Zu dem Überfall haben sich die „Al-Kuds-Brigaden“ und die „Al-Aksa-Märtyrer Brigaden“ bekannt. Es handelt sich um paramilitärische Formationen, die mit der Bewegung „Islamischer Dschihad“ bzw. Fatah affiliert sind.

    Mit dieser Operation solle der Feind vor einem Versuch gewarnt werden, den Gazastreifen zu besetzen, sagte der Pressesprecher der „Al-Kuds-Brigaden“, Abu Ahmad, in einem Liveinterview für den Fernsehkanal „Al-Aksa“. „Der Feind muss wissen: Er würde dafür einen hohen Preis zahlen müssen“, so der Sprecher.

    Die israelischen Militärs haben sich bisher jeglichen Kommentars zu dem Angriff enthalten.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren