13:08 21 November 2017
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    Palästinensisches Kind bei israelischer Operation im Westjordanland schwer verletzt

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    TEL AVIV, 06. September (RIA Novosti). Ein palästinensisches Kind ist während einer Operation des israelischen Militärs im Westjordanland schwer verletzt worden.

    Das teilte eine Sprecherin des Pressedienstes der israelischen Armee am Donnerstag RIA Novosti mit.

    Die in der Stadt Jenin eingesetzten Militärs waren gezwungen, auf die Menge von Stadtbewohnern, die sie mit Steinen beworfen hatten, mit Gummikugeln zu schießen. Ein palästinensischer Junge im Alter von etwa acht Jahren, der nach Behauptung des Armeepressedienstes an der spontanen Protestaktion beteiligt war, wurde verletzt.

    „Dem Kind wurde die notwendige erste Hilfe zuteil und es wurde mit einem Militärhubschrauber in eine israelische Klinik gebracht“, sagte die Sprecherin.

    Die Militärs hatten in Jenin ein Fahrzeug mit rund 30 selbstgemachten Sprengvorrichtungen entdeckt. Der Autobesitzer, ein ranghoher Aktivist der radikalen Gruppierung „Islamischer Dschihad“, ist festgenommen worden.

    Auch im Gazastreifen wird am Donnerstag eine Bodenoperation der israelischen Truppen durchgeführt. An der östlichen Grenze der Enklave seien von den Soldaten drei Hamas-Kämpfer getötet worden, teilte das palästinensischen Fernsehen mit.

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