14:55 21 November 2017
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    Georgischer Präsident will russische Eigentümer in Abchasien enteignen

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    TIFLIS, 06. September (RIA Novosti). Das in Abchasien gesetzwidrig gekaufte Vermögen wird beschlagnahmt und an die legitimen Eigentümer zurückgegeben.

    Das erklärte der georgische Präsident Michail Saakaschwili am Donnerstag in Tiflis. "Jegliche Versuche von Abenteurern aus Russland, auch nur ein Stückchen Boden in Abchasien zu kaufen, werden unterbunden. Ich garantiere, dass wir alle gesetzwidrigen Operationen außer Kraft setzen und die gesamten illegal erworbenen Vermögenswerte einziehen werden", sagte Saakaschwili beim Besuch eines Jugendlagers in der Siedlung Ganmuchuri, Kreis Sugdidi.

    In Abchasien sind laut Saakaschwili Leidenschaften um Vermögenswerte von fast 500 000 Menschen entbrannt, die die nicht anerkannte Republik ausgewiesen hatte. "Ich möchte erklären, dass diese Immobilien dem georgischen Staat und den aus Abchasien Vertriebenen gehören, die nach Hause zurückkehren möchten."

    "Unser Hauptanliegen besteht darin, Georgien wiederzuvereinigen, den Frieden in unserem Land wiederherzustellen und Bedingungen für die Entwicklung eines jeden Bürgers zu schaffen. Wir brauchen keine Zerstörung", betonte Saakaschwili.

    Zu dem Konflikt zwischen Georgien und der damaligen Autonomie Abchasien war es am 14. August 1992 gekommen. Georgien verlegte Truppen nach Abchasien und stieß dabei auf erbitterten Widerstand. Suchumi behauptet, dass es die Georgier waren, die mit ethnischen Säuberungen in der Republik begonnen hatten. Der blutige Konflikt ging am 30. August 1993 mit dem Verlust Abchasiens für Georgien zu Ende.

    Gegenwärtig wird der Frieden in der georgisch-abchasischen Konfliktzone von den Kollektiven Kräften der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) aufrecht erhalten, zu denen größtenteils russische Soldaten und Offiziere gehören. Abchasien unternimmt Versuche, die Anerkennung seiner Unabhängigkeit auch auf der internationalen Ebene durchzusetzen.

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