20:34 18 November 2017
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    Raketenabwehr: Kein Durchbruch beim Treffen zwischen Putin und Bush

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    Russland und die USA werden im Streit um den Raketenschild in Europa weiter gemeinsam nach einer Lösung suchen.

    SYDNEY, 07. September (RIA Novosti). Russland und die USA werden im Streit um den Raketenschild in Europa weiter gemeinsam nach einer Lösung suchen.

    Das teilte der russische Präsident Wladimir Putin am Freitag nach seinem Treffen mit US-Kollegen George W. Bush in Sydney. Ihm zufolge sollen Experten aus beiden Staaten demnächst wieder nach Aserbaidschan reisen, um die Radaranlage in Gabala zu prüfen. „Die Zusammenarbeit kommt voran“, sagte Putin.

    Die USA wollen eine Radaranlage in Tschechien und zehn Abfangraketen in Polen in Stellung bringen, um sich angeblich vor einem eventuellen Raketenüberfall der so genannten "Achse des Bösen" zu schützen. Hierzu zählt Washington vor allem Nordkorea und Iran. In Russland erregen die US-Pläne Besorgnis. Moskau sieht das US-Raketenabwehrsystem in Osteuropa gegen sich gerichtet.

    Im Streit um die Raketenabwehr schlug der russische Präsident Wladimir Putin seinem US-Amtskollegen George W. Bush vor, die Radaranlage Gabala in Aserbaidschan und eine im Bau befindliche Raketenstart-Frühwarnstation in Südrussland gemeinsam zu nutzen. Im Gegenzug sollten die USA auf die Aufstellung der Raketenabwehr in Osteuropa verzichten.

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