02:45 23 November 2017
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    Südossetien wirft Georgien Vorbereitung von Diversionsakten vor

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    Südossetien wird alle vorhandenen Mittel zur Abwehr der Diversionen anwenden, die von Georgien vorbereitet werden.

    MOSKAU, 07. September (RIA Novosti). Südossetien wird alle vorhandenen Mittel zur Abwehr der Diversionen anwenden, die von Georgien vorbereitet werden.

    Das erklärte das Außenministerium der nicht anerkannten Republik Südossetien am Freitag. Die georgischen Behörden weisen die Anschuldigungen der südossetischen Seite zurück.

    Nach Darstellung Südossetiens haben die geplanten Diversionsakte zum Ziel, die Lage in der Republik zu destabilisieren. "Die südossetische Seite ist davon überzeugt, dass georgische Geheimdienste im Vorfeld des 6. Kongresses der Osseten (18./19. September) und der Feierlichkeiten anlässlich des Tages der Republik (20. September) Versuche unternehmen werden, die subversiven Aktivitäten in der Konfliktzone zu verstärken", heißt es in dem Papier.

    Das Außenministerium Südossetiens bewertete den am Freitagmorgen verübten Terroranschlag, bei dem ein 24-jähriger Einwohner von Zchinwali verletzt wurde, als einen weiteren Beweis dafür, dass das georgische Regime die Umsetzung seines Planes zur Destabilisierung der Situation in der georgisch-ossetischen Konfliktzone nicht aufgeben will.

    Seinerseits erklärte der georgische Minister für die Beilegung von Konflikten, David Bakradse, dass Georgien nie Terrormethoden angewandt habe und nie anwenden werde. "Die Behörden Südossetiens haben entstellte Informationen verbreitet", sagte der Minister.

    Am Freitagmorgen war ein Mensch bei einer Explosion verletzt worden. Augenzeugenberichten zufolge ging der Mann zur Arbeit und hörte das Klingeln eines Mobiltelefons, das auf der Erde lag. Er bückte sich, um es aufzunehmen. In diesem Augenblick löste sich die Explosion aus. Mit zahlreichen Splitterverletzungen wurde der Betroffene in ein Krankenhaus gebracht.

    Der Zwischenfall wird vom Komitee für Staatssicherheit Südossetiens untersucht. Die Rechtsschutzorgane der Republik hatten die Bevölkerung mehrmals vor möglichen Terroranschlägen von Seiten Georgiens gewarnt.

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