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    Kurznachrichten-2: USA prüfen Iran-Angriffsplan nach Sanktionsverzicht von Deutschland

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    Moskau, 12. September (RIA Novosti). Weitere Meldungen: US- Repräsentantenhausvorsitzende gegen weiteren Verbleib im Irak/ OPEC erhöht Quoten für Erdölförderung/ Russland und Iran besprechen Bau von AKW/ Russland und Kasachstan brauchen neue Raketen-Startanlage

    USA prüfen Iran-Angriffsplan nach Sanktionsverzicht von Deutschland

    * Deutschlands vergangene Woche verkündeter Verzicht auf weitere Sanktionen gegen Iran veranlasste die Administration von Präsident George W. Bush, mit der Prüfung der Pläne für einen möglichen Bombenangriff auf Iran in den kommenden acht bis zehn Monaten zu beginnen.

    Das berichtete die US-Fernsehgesellschaft Fox unter Hinweis auf eigene Quellen in der Bush-Administration mit.

    US-Repräsentantenhausvorsitzende gegen weiteren Verbleib im Irak

    * Die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosy, hat gegen die Absicht George W. Bushs ausgesprochen, die amerikanischen Truppen weitere zehn Jahre im Irak zu belassen.

    Entsprechend dem Bush-Plan werden 130 000 amerikanische Soldaten angesichts der Gefahr im Irak bleiben, was die Steuerzahler noch Hunderte Milliarden Dollar kosten wird", heißt es in einer Erklärung Pelosys, die in Washington veröffentlicht wurde.

    OPEC erhöht Quoten für Erdölförderung

    * OPEC hat beschlossen, ab November die Quoten für Erdölförderung um 500 000 Barrel täglich zu erhöhen.

    Das teilte Katars Minister für Energie und Industrie, Abdallah bin Hamad al-Atiyah, mit.

    Diese Entscheidung wurde ungeachtet der Einwände Venezuelas und anderer OPEC-Mitgliedsländer getroffen.

    Analysten bewerten diese Erhöhung als unwesentlich. Heute macht die tägliche Erdölförderung durch die OPEC-Länder 25,8 Millionen Barrel aus.

    Russland und Iran besprechen Bau von AKW

    * Sergej Kirijenko, Chef von Rosatom (Russische Atomagentur) und der iranische Außenminister Manoucher Mottaki, die Kovorsitzende der Regierungskommission für Wirtschaftskooperation sind, werden am Mittwoch ein Arbeitstreffen in Moskau durchführen.

    Das Hauptthema des Treffens ist die Zusammenarbeit zwischen Russland und Iran im Atomenergiebereich, insbesonder der Abschluss des Baus des ersten Atomkraftwerkes in Iran.

    Russland und Kasachstan brauchen neue Raketen-Startanlage

    * Der Absturz der Trägerrakete Proton hat gezeigt, dass Russland und Kasachstan den gemeinsamen umweltverträglicheren Raketen-Raumfahrtkomplex Baiterek brauchen.

    Eine solche Meinung äußerte Mejrbek Moldabekow, Vizepräsident des kasachischen Raumfahrtunternehmens KasKosmos.

    Wie Alexander Worobjow, Pressesprecher von Roskosmos (Russische Raumfahrtagentur), mitteilte, wurde die Proton-Havarie in Kasachstan unterschiedlich aufgefasst.

    Unter Hinweis auf Moldabekow sagte er, dass sich die öffentliche Meinung in zwei Gruppen trennte. Die erste Gruppe ist der Auffassung, dass die Proton-Starts eingestellt werden müssen. Doch die zweite Gruppe ist der Meinung, dass es nicht nötig ist, die Starts einzustellen.

    "Zur zweiten Gruppe gehören die Spezialisten der Raketen-Raumfahrtbranche, die verstehen, dass die Raumfahrttätigkeit mit einem Risiko verbunden ist, und jede Technik versagen kann", betonte der Pressesprecher von Roskosmos.

    Der Nachdruck und Zitate sind nur mit der Quellenangabe RIA Novosti gestattet.

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