02:02 21 November 2017
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    Chefin des US-Repräsentanenhauses verlangt von Bush früheren Abzug aus Irak

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    MOSKAU, 12. September (RIA Novosti). Die US-Repräsentantenhauschefin Nancy Pelosi fordert George Bush auf, die US-Truppen keine weiteren zehn Jahre im Irak zu belassen.

    „Wenn es nach den Plänen George Bushs geht, dann bleiben 130 000 Amerikaner den Gefahren im Irak ausgesetzt, was dem Steuerzahlern weitere Hunderte Milliarden US-Dollar kosten wird“, heißt es in ihrer in Washington veröffentlichten Erklärung, mit der sie auf das Treffen mit Bush im Weißen Haus reagierte, wo die Irak-Pläne diskutiert worden sind.

    Pelosis Erklärung wurde publik gemacht, nachdem Gerüchte in die Medien durchgesickert sind, dass Bush in dieser Woche den Beginn eines Teilrückzugs der amerikanischen Truppen im Sommer 2008 verkünden wolle, wie es der Befehlshaber der US-Truppen im Irak, General David Patraeus, einen Tag zuvor in seinem Bericht empfohlen hatte.

    So, wie die Gerüchte in die Welt gesetzt worden waren, überdeckten sie nach Pelosis Überzeugung Bushs Bestreben, ein Kontingent von 130 000 Mann im Irak zu belassen.

    Schon am Tag des Irak-Berichts hat Pelosi die Pläne der Administration als inakzeptabel bezeichnet. Sie hatte beanstandet, dass an der kürzlichen, „zeitlich begrenzten“ Aufstockung der Truppen auf 130 000 Mann, wie Bush behauptet hatte, bis zum Sommer 2008 festgehalten werden soll.

    Den Lancierungen vom Mittwoch zufolge wird Bush am Donnerstag bekannt geben, dass an der Truppenstärke bis zum nächsten Sommer festgehalten und erst dann zur früheren Sollstärke zurückgekehrt werden soll.

    Die Pläne von Bush und Patraeus, an den 130 000 Mann im Irak auf 10 Jahre festhalten zu wollen, sei kein Abbau der Präsenz, kritisiert Pelosi. „Das eine neue Richtung zu nennen, kommt einer Beleidigung des Verstands des amerikanischen Volkes gleich“. Die von Bush und Patraeus favorisierte Linie sei ein „Plan zum Einfrieren des Status quo“.

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