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    Schirinowski: Rücktritt der russischen Regierung positiv, Land braucht neue Minister

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    Der Rücktritt der russischen Regierung wird einen positiven Einfluss auf die Situation im Land im Vorfeld der Parlaments- und Präsidentenwahlen haben, sagt Wladimir Schirinowski, Vizevorsitzender der Staatsduma (Unterhaus des russischen Parlaments) und LDPR-Chef.

    MOSKAU, 12. September (RIA Novosti). Der Rücktritt der russischen Regierung wird einen positiven Einfluss auf die Situation im Land im Vorfeld der Parlaments- und Präsidentenwahlen haben, sagt Wladimir Schirinowski, Vizevorsitzender der Staatsduma (Unterhaus des russischen Parlaments) und LDPR-Chef.

    „Es wird verschiedene neue Ministerien und eine zu 70 Prozent erneuerte Zusammensetzung der Regierung geben, um die Situation im Land im Vorfeld der Duma-Wahl am 2. Dezember (2007) und der Präsidentenwahlen am 2. März (2008) zu verbessern. Die neuen Minister werden besser arbeiten“, äußerte Schirinowski am Mittwoch bei einer Pressekonferenz von RIA Novosti im Rahmen des Internationalen Diskussionsklubs „Waldai“.

    Der russische Präsident Wladimir Putin nahm am Mittwoch den Rücktritt des Ministerkabinetts an, worum ihn Premier Michail Fradkow gebeten hatte. Seine Bitte begründete Fradkow damit, dass bedeutende politische Ereignisse im Land nahen würden und er dem Präsidenten auch bei Kaderentscheidungen volle Entscheidungsfreiheit gewähren wolle.

    Schirinowski zufolge haben sich viele Minister „ausgepowert“ und deswegen kann die Opposition die Regierung immer stärker kritisieren.

    „In diesem Sinne geht es uns (der LDPR) schlechter, aber wir dürfen nicht von den Interessen der Partei ausgehen, sondern von den Interessen des Landes“, sagte der Parteichef.

    Nachfolger Fradkows und danach Präsident von Russland können ihm zufolge der Erste Vizepremier Sergej Iwanow, Rosoboronexport-Chef Sergej Tschemesow, Vizepremier Sergej Naryschkin oder Wladimir Jakunin, Chef des Unternehmens „Russische Eisenbahnen“, werden.

    Schirinowski erwähnte auch die Möglichkeit, dass Putin in Zukunft eine neue internationale Energiegekorporation leiten werde, die sich aus den wichtigsten russischen Gesellschaften zusammensetzt.

    Einige Minister werden laut Schirinowski ihre Posten verlassen. Dazu gehören „Verkehrsminister Igor Lewitin, der Minister für Gesundheitswesen und Sozialentwicklung Michail Surabow, der Minister für Naturressourcen Juri Trutnew, der Minister für Bildungswesen und Wissenschaft Andrej Fursenko und noch andere Minister“.

    Er ergänzte, dass das für die betreffenden Minister nicht von Nachteil sein werde und dass mehrere Ministerien mit einer ernsthaften Umgestaltung rechnen müssten.

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