02:57 22 November 2017
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    Raketenabwehr: Russlands Außenminister lehnt Konfrontationskurs mit den USA ab

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    Russland ist bereit, sich mit den USA mittels strategischer Offenheit über das umstrittene Raketenabwehrsystem (ABM) zu einigen.

    MONTEVIDEO, 13. September (RIA Novosti). Russland ist bereit, sich mit den USA mittels strategischer Offenheit über das umstrittene Raketenabwehrsystem (ABM) zu einigen.

    Das erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Mittwoch im uruguayischen Parlament.

    "Wie es für jede große Staaten üblich ist, bestehen zwischen uns Meinungsdifferenzen wie zum Beispiel beim ABM-Problem. Wir sollten uns auf dem Wege der strategischen Offenheit einigen, sofern wir uns nicht mehr als Gegner betrachten", sagte Lawrow.

    Zwischen Russland und die USA besteht keine strategische Unvereinbarkeit, wovon enge und regelmäßige Kontakte zwischen den Präsidenten beider Länder zeugen.

    Das bietet die Möglichkeit, nicht nur komplizierte Probleme zu erörtern, sondern auch viele davon zu regeln.

    Gerade in dem Streben, sich auf Basis der strategischen Offenheit zu einigen, bestehe der Sinn der Vorschläge, die Wladimir Putin beim Treffen mit George W. Bush in Kennebunkport unterbreitet hat und die gegenwärtig Experten bei ihren Konsultationen behandeln, fügte der russische Außenminister hinzu.

    Die USA haben vor, eine Radaranlage in Tschechien und Abfangraketen in Polen stationieren. Sie begründen das mit einer Bedrohung seitens Iran. Russland bewertet die US-Argumente als wenig überzeugend und betrachtet die Stationierung von ABM-Segmenten in Nähe seiner Grenze als eine Bedrohung der nationalen Sicherheit.

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