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    US-General wirft Iran Unterstützung für Terroristen im Irak vor

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    WASHINGTON, 13. September (RIA Novosti). Der US-Oberbefehlshaber im Irak, General David Petraeus, hat Iran angeklagt, Terroristen im Irak finanziell zu unterstützen und sie mit Waffen und Munition zu versorgen.

    Dafür sprechen laut Petraeus die Aussagen von gefangengenommenen Terroristen.

    „Ich will Iran nicht all dessen beschuldigen, was im Irak geschehen ist, aber viele gut organisierte Attacken, darunter Beschüssse mit 240-mm-Raketen und Panzergranaten, wären ohne iranische Unterstützung nicht möglich gewesen“, sagte der US-Kommandeur auf einer Pressekonferenz in Washington. Petraeus berichtet seit mehreren Tagen im Kongress über die gegenwärtige Situation im Irak.

    Wie der General behauptet, liegen dem US-Militärkommando unwiderlegbare Beweise für die Beteiligung Irans an Handlungen der Extremisten im Irak vor. So seien bei den gefangengenommenen Kämpfern persönliche Gegenstände von US-Soldaten gefunden worden, die im Januar in Kerbela getötet worden waren.

    Laut Petraeus hat der Extremist Kais Hazali bei einem Verhör bestätigt, dass der Überfall auf Kerbela mit iranischer Unterstützung erfolgt war.

    Die Gefangenen hätten bei Vernehmungen ausgesagt, dass Iran Waffen und Munition liefere, Finanzhilfe erweise und bei der Ausbildung von „Neurekruten“ helfe.

    „Wir haben den Spitzenpolitikern des Irak die Videoaufzeichnung einer Vernehmung von Hazali gezeigt. Einige von ihnen reisten später nach Iran und gaben dort offensichtlich zu verstehen, dass sie über die Verwicklung Irans in diese Ereignisse sehr besorgt seien“, so Petraeus.

    In Beantwortung einer Journalistenfrage sagte der General, ein Sieg im Irak allein sei unmöglich, denn einige Nachbarländer stellten ihre Kämpfer bereit. „Das trifft natürlich auch für Iran zu“, sagte Petraeus.

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