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    Grigori Jawlinski: Keine Showmen unter den „Jabloko“-Kandidaten

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    MOSKAU, 13. September (RIA Novosti). Der Vorsitzende der Partei „Jabloko“, Grigori Jawlinski, hat Journalisten mitgeteilt, dass es unter den föderalen Kandidaten seiner Partei für die Wahlen zur Staatsduma (Unterhaus des russischen Parlaments) weder Künstler noch Stars der Unterhaltungskunst geben wird.

    „Wir denken da auch an keine sonstigen extravaganten Personen“, sagte er.

    Für das nächste Wochenende ist der Wahlkongress der Partei angesetzt. Wie Jawlinski sagte, werden sich zum Kongress Vertreter von 78 Regionen einstellen. Sie werden vor allem die Kandidatenliste der Partei für die Wahlen erörtern und bestätigen.

    Jawlinski zufolge haben bereits praktisch in allen regionalen Abteilungen Konferenzen stattgefunden. „Wir haben Vorschläge erhalten, aber natürlich wird es beim Kongress eine große Diskussion geben“, sagte er.

    In Bezug auf die drei föderalen Kandidaten betonte er, dass einige regionale Abteilungen mehrere Personen vorgeschlagen haben. „Das sind Ihnen allen wohl bekannte Namen. Präzisierungen dürften schwer fallen, da nicht klar ist, ob diese Menschen ihre Zustimmung geben werden“, sagte Jawlinski.

    Er schloss ferner nicht aus, dass an der Spitze der Liste nicht drei, sondern zwei oder sogar ein Kandidat stehen könne. „Ich denke, es kann mehrere alternative Abstimmungen darüber geben, ob an der Spitze der Liste drei, zwei oder nur ein Name stehen wird“, teilte er mit.

    Hierbei vermerkte Jawlinski, dass auf der Anwärterliste nicht nur Mitglieder von „Jabloko“, sondern auch Parteilose stehen können. Seiner persönlichen Meinung nach wäre es besser, wenn die Kandidatenliste doch drei Hauptanwärter aufweisen würde. „Ein Trio ist besser. Das zeugt davon, dass die Vertretungen, die Basis (der Partei) breiter sind“, sagte Jawlinski.

    Was die wahrscheinlichsten Konkurrenten von „Jabloko“ bei den bevorstehenden Wahlen, namentlich die Union Rechter Kräfte (SPS), angeht, so verwies Jawlinski darauf, dass die Wählerschaft der beiden Parteien seiner Ansicht nach völlig unterschiedlich sei. Ferner versprach er, dass seine Partei bei den bevorstehenden Wahlen unbedingt die Stimmenauszählung in den Wahllokalen aufmerksam kontrollieren werde.

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