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    Moskau warnt Tiflis vor Folgen der Festnahme von Angehörigen der russischen Friedenskräfte

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    Das russische Außenministerium hat die Inhaftierung von Angehörigen der russischen Friedenskräfte als unverkennbare Willkür bewertet und Tiflis vor negativen Folgen eines solchen Schritts für die Beziehungen zwischen Russland und Georgien gewarnt.

    MOSKAU, 13. September (RIA Novosti). Das russische Außenministerium hat die Inhaftierung von Angehörigen der russischen Friedenskräfte als unverkennbare Willkür bewertet und Tiflis vor negativen Folgen eines solchen Schritts für die Beziehungen zwischen Russland und Georgien gewarnt.

    „Zuvor wurde schon über die ungesetzliche Festnahme und Inhaftierung der russischen Bürger Tariel Chatschirow und Vitali Walijew durch die georgische Seite am 29. August berichtet. Die beiden sind Angehörige des nordossetischen Bataillons der Gemischten Friedenskräfte in der Zone des georgisch-ossetischen Konflikts“, heißt es in einer Mitteilung des Außenministeriums, die am Donnerstag auf dessen Web-Seite untergebracht war.

    „Die unverkennbare Willkür gegenüber den russischen Bürgern geht über die Normen eines zivilisierten zwischenstaatlichen Umganges hinaus. Die Verantwortung für die negativen Folgen für die bilateralen Beziehungen trägt vollständig die georgische Seite“, wird im russischen Außenministerium betont.

    Die Botschaft der Russischen Föderation übergab am 11. September dem georgischen Außenministerium eine neue Note mit der Forderung, die russischen Armeeangehörigen unverzüglich freizulassen sowie die Motive ihrer Festnahme und die Unterbindungsmaßnahme offiziell zu erläutern.

    „Aber unsere Armeeangehörigen wurden bislang nicht freigelassen. Das Außenministerium Georgiens gibt keine klaren Erklärungen zu den gewaltsamen Handlungen der georgischen Rechtsschutzbehörden gegen die Angehörigen der russischen Friedenskräfte. Es erbringt auch keine Beweise für Rechtsverletzungen, die sie angeblich begangen haben sollen“, heißt es in der Mitteilung des russischen Außenministeriums.