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    Iran: Drei Terroristen wegen Anschlag im Südwesten des Landes hingerichtet

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    TEHERAN, 13. September (RIA Novosti). Im Iran ist am Donnerstag das Todesurteil gegen drei Terroristen, die wegen Sprengstoffanschlägen in der Stadt Ahvaz (Provinz Chuzestan in Südwestiran) vom Oktober 2005 angeklagt worden waren, vollstreckt worden. Das meldeten iranische Massenmedien.

    Wie Mussa Pirayi, Staatsanwalt von Ahvaz, Journalisten mitteilte, „warten in dem Fall der Sprengstoffanschläge, die vor zwei Jahren verübt worden waren, noch einige Verbrecher auf ihr Todesurteil“.

    Dabei gab er nicht genauer an, wie viele Menschen wegen diesem Anschlag verurteilt sind und über wie vielen das Todesurteil schwebt.

    „80 Prozent von allen an dem Anschlag von 2005 in Chuzestan Beteiligten sind festgenommen worden. Einige Verbrecher, darunter die Drahtzieher der Aktion, verstecken sich im Ausland“, sagte der iranische Beamte.

    Die Explosionen ereigneten sich in der iranischen Stadt Ahvaz am 15. Oktober 2005.

    Die Bomben waren in Mülltonnen neben dem Eingang in ein Shoppingzentrum gelegt. Der Anschlag forderte sechs Menschenleben, neunzig Menschen wurden verletzt.

    Teheran hatte damals die britische Regierung beschuldigt, sie könnte hinter den Anschlägen stecken.

    Nach Angaben des iranischen Sicherheitsdienstes sind die Anschläge, die ab und zu in Chuzestan verübt werden, unmittelbar mit der Tätigkeit der separatistischen arabischen Gruppierungen verbunden, die in dieser iranischen Provinz aktiv sind und von ausländischen Geheimdiensten finanziert werden.

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