16:07 23 November 2017
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    Russland will bei Kosovo-Regelung weiterhin aktiv mitwirken

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    MOSKAU, 13. September (RIA Novosti). Russland möchte auch weiterhin eine aktive Rolle bei der Lösung des Kosovo-Streits spielen.

    Das geht aus einer Pressemitteilung des Außenministeriums in Moskau hervor. Demnach wird Russland die Anstrengungen innerhalb der Troika (Russland, EU, USA) und der Kosovo-Kontaktgruppe (Russland, Frankreich, Italien, Großbritannien, Deutschland und USA) fortsetzen.

    An diesem Donnerstag erörterte der stellvertretende Außenminister Wladimir Titow mit dem serbischen Kosovo-Minister Slobodan Samardzic die Lösung des Kosovo-Streits. „Die serbische Seite bestätigte ihre Bereitschaft zu Verhandlungen mit Pristina unter Vermittlung Russlands, der EU und der USA, um eine Kompromisslösung auf der Grundlage der UN-Resolution 1244 zu finden“, hieß es.

    Die russische Seite sprach sich gegen die Festsetzung fester Fristen für Kosovo-Gespräche aus und betonte, dass die endgültige Entscheidung zum Kosovo-Status der Weltsicherheitsrat fällen solle.

    Außerdem warnte Moskau die Kosovo-Albaner vor einer einseitigen Ausrufung der Unabhängigkeit, die einen Präzedenzfall für andere abtrünnige Regionen weltweit schaffen würde.

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