16:16 20 November 2017
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    Kosovo-Troika plant separate Gespräche mit Serben und Albanern

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    LONDON, 14. September (RIA Novosti). Die Kosovo-Troika will am 18. und 19. September in London mit der serbischen Delegation und mit den Kosovo-Albanern separate Gespräche über den zukünftigen Status der umstrittenen Provinz führen.

    Das erfuhr RIA Novosti aus der russischen Botschaft in Großbritannien.

    Die bisherige Tagung der Vermittler-Troika, der neben dem russischen Diplomaten Alexander Bozan-Chartschenko der Amerikaner Frank Wisner und der deutsche Diplomat Wolfgang Ischinger von der Europäischen Union angehören, fand am 9. August in der britischen Hauptstadt statt. Die Troika wurde von der so genannten Kosovo-Kontaktgruppe gestellt, zu der die USA, Großbritannien, Frankreich, Italien, Deutschland und Russland gehören.

    Das Kosovo gehört seit dem Angriff der NATO im Jahre 1999 formell zu Serbien, steht jedoch unter UN-Verwaltung. Die albanische Mehrheit fordert die Unabhängigkeit der Provinz ohne Zustimmung Belgrads. Die USA und die europäischen Staaten unterstützen eine international kontrollierte Unabhängigkeit des Kosovo. Serbien lehnt jede Form von Unabhängigkeit der Provinz ab und bietet statt dessen weitgehende Autonomierechte an. Die endgültige Entscheidung solle der UN-Sicherheitsrat fällen. Die Vetomacht Russland kündigte an, sie werde nur eine Lösung mit Zustimmung Serbiens mittragen. Bisher wurde dem Weltgremium keine einstimmig vereinbarte Resolution zur Abstimmung unterbreitet.

    Mit der Ausarbeitung des endgültigen Status für das Kosovo wurde eine Kontaktgruppe beauftragt, die neue Direktverhandlungen zwischen Serbien und den Kosovo-Albanern vorbereiten soll, die voraussichtlich Ende September in New York stattfinden werden.

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