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    OSZE-Konferenz: Russland empört über Forderung der USA

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    WIEN, 14. September (RIA Novosti). Mit Empörung nahm Russland die Forderung der USA und anderer OSZE-Staaten auf, die in Russland verbotene „Gesellschaft für russisch-tschetschenische Freundschaft“ zur OSZE-Konferenz für Terror-Opfer zuzulassen.

    Das teilte der russische Delegationsleiter zu der Konferenz, Wladimir Titorenko, am Freitag mit.

    „Es handelt sich um einen Versuch, die OSZE-Tribüne einer Organisation zur Verfügung zu stellen, die mit dem internationalen Terrorismus verbunden ist und dessen Ideologie verbreitet“, sagte Titorenko. Die Teilnahme dieser NGO an der OSZE-Konferenz würde laut Titorenko die OSZE als eine Organisation in Misskredit bringen, die zum weltweiten Kampf gegen den internationalen Terrorismus einen wichtigen Beitrag leistet.

    Die OSZE-Konferenz zu Problemen der Terroropfer war am gestrigen Donnerstag in Wien mit einem Protest der US-Delegation eröffnet worden.

    „Die USA haben am Donnerstagmorgen erfahren, dass die allgemein anerkannte Regierungsorganisation ‚Gesellschaft für russisch-tschetschenische Freundschaft’ keine Möglichkeit hatte, sich registrieren zu lassen und sich an der heutigen Konferenz zu beteiligen“, sagte US-Vertreter Chris Sibilla. Ihm zufolge ist die US-Delegation über diese Entscheidung des spanischen Vorsitzenden empört und sehr enttäuscht. „Wir äußern unseren formellen Protest“, betonte Sibilla.

    Die Position der USA in dieser Frage wurde von Kanada und Großbritannien unterstützt.

    Die überregionale gesellschaftliche Organisation „Gesellschaft für russisch-tschetschenische Freundschaft“ war im Juni 2000 in Nischni Nowogorod gebildet worden und als eine der besonders aktiven Organisationen mit radikalpolitischer Richtung im Gebiet Nischni Nowgorod bekannt. Ihre Tätigkeit wurde aus dem Ausland finanziert. Mehrere Publikationen im Namen dieser Organisation enthielten Aufrufe zum Sturz der Staatsmacht und zur Entfesselung eines Aggressionskrieges. Auf Beschluss des Gebietsgerichts von Nischni Nowgorod wurde die „Gesellschaft für russisch-tschetschenische Freundschaft“ im Jahre 2006 aufgelöst, nachdem sie Erklärungen der tschetschenischen Terroristenchefs Maschadow und Bassajew veröffentlicht hatte. Die Auflösung wurde vom Obersten Gericht der Russischen Föderation bestätigt.

    Nach einigen Angaben hat diese Organisation jetzt ihren Sitz in Finnland.

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