01:42 19 August 2017
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    UN-Chef appelliert an Myanmars Militärregierung am "Tag gegen die Gewalt"

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    Die UNO hat am 2. Oktober erstmals den "Tag gegen die Gewalt" begangen, der zum Geburtstag des indischen Pazifisten Mahatma Gandhis anberaumt ist.

    NEW YORK (UNO), 03. Oktober (RIA Novosti). Die UNO hat am 2. Oktober erstmals den "Tag gegen die Gewalt" begangen, der zum Geburtstag des indischen Pazifisten Mahatma Gandhis anberaumt ist.

    UN-Generalsekretär Ban Ki-moon betonte in seiner Botschaft, dass das geistige Erbe Gandhis im Zeitalter des stärker werdenden Extremismus, der religiösen und der Rassenintoleranz immer mehr an Aktualität gewinnt.

    "Immer häufiger sehen sich die Menschen mit dem Anstieg der Intoleranz und der Spannungen zwischen Kulturen konfrontiert. Wir sehen, dass die extremistischen Überzeugungen und Ideologien der Gewalt in die Offensive übergehen und die gemäßigten Kräfte zurücktreten lassen", erklärte der Generalsekretär.

    In seiner Botschaft wandte er sich an die Militärregierung in Myanmar die die friedlichen Demonstrationen von buddhistischen Mönchen gewaltsam auflöste.

    Ban Ki-moon rief die Behörden in Myanmar, auf Gewalt gegen die Zivilbevölkerung zu verzichten und schickte seinen Gesandten Ibrahim Gambari für Verhandlungen in das Land.

    "Unlängst wurden wir Zeugen der Anwendung der todbringenden Gewalt gegen unbewaffnete und friedliche Demonstranten, die den Geist der Lehre Mahatma Gandhis verkörperten", sagte der UNO-Generalsekretär, ohne das Land zu nennen.

    Der internationale Tag des Gewaltverzichts wurde von der UNO-Vollversammlung am 15. Juni dieses Jahres verkündet.

    In einer diesbezüglichen Resolution heißt es, dass er berufen ist, die Idee des Gewaltverzichts und der Toleranz zu propagieren.