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    Iran: Terroristen sollen Geistlichen getötet haben - MEHR

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    In der iranischen Provinz Sistan-Belutschistan im Südosten des Landes haben Terroristen einen Geistlichen getötet. Das meldet die iranische Nachrichtenagentur IRNA am Mittwoch.

    TEHERAN, 03. Oktober (RIA Novosti). In der iranischen Provinz Sistan-Belutschistan im Südosten des Landes haben Terroristen einen Geistlichen getötet. Das meldet die iranische Nachrichtenagentur IRNA am Mittwoch.

    Laut der Meldung fand der Mord an dem Geistlichen Mehdi Tawakkoli am gestrigen Dienstagabend in der Stadt Khash statt.

    IRNA zufolge wurde die Tat von „Terroristen, die Unterstützung vom Weißen Haus beziehen“ begangen, sie nannte jedoch keine weiteren Einzelheiten.

    Teheran hat die Geheimdienste der USA, Großbritanniens und Israels mehrmals der Unterstützung von separatistischen Gruppierungen beschuldigt, die in der südwestlichen iranischen Provinz Chuzestan und in der südöstlichen Provinz Sistan-Belutschistan blutige Terroranschläge verübt haben.

    Nach Angaben anderer iranischer Nachrichtenagenturen geschah der Mord um 21.15 Ortszeit (19.15 MEZ). Einige Terroristen, verkleidet als iranische Soldaten, fuhren mit einem Auto zur örtlichen Moschee, wo sich der Geistliche befand, und schossen auf ihn.

    Die iranische Polizei sucht derzeit intensiv nach den Attentätern.

    Chuzestan ist mehrheitlich von sunnitischen Arabern bevölkert, die meisten Bewohner der an Pakistan angrenzenden Provinz Sistan-Belutschistan sind auch Sunniten.

    In Sistan-Belutschistan (an der Grenze zu Pakistan) sind sunnitischen Radikalen von „Dschundallah“ aktiv, die laut Angaben der iranischen Geheimdienste mit dem internationalen Terror-Netzwerk Al-Qaida in Verbindung steht.

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