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    Ukraine: Kommunistischer Abgeordneter kritisiert Parlamentswahl als ungesetzlich

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    MOSKAU, 03. Oktober (RIA Novosti). Nach Ansicht des ukrainischen Abgeordneten und Kommunisten Leonid Gratsch ist die vorgezogene Parlamentswahl vom 30. September in der Ukraine ungesetzlich verlaufen.

    „Vielleicht ist der Eindruck entstanden, dass die Wahlen notwendig waren und die politische Situation in der Ukraine entspannt haben? Keineswegs. Die Wahlen verliefen nicht gesetzmäßig. Falsifizierung, Druck, Korruption - das ist ein gangränöser Zustand des politischen Lebens der Ukraine, der bereits einige Jahre anhält“, sagte er bei einer Pressekonferenz in Moskau.

    Ihm zufolge haben diese Wahlen die Diskrepanz zwischen den „Stimmen und der öffentlichen Stimmungen“ gezeigt. Gratsch betonte, dass heute 65 Prozent der Ukrainer gegen einen NATO-Beitritt ihres Landes seien. Zugleich hätten „weniger als 50 Prozent für diejenigen gestimmt, die gegen den NATO-Beitritt sind“, so Gratsch.

    Der Politiker äußerte, dass der Block „Unsere Ukraine - Selbstverteidigung des Volkes“, der Block Julia Timoschenkos (BJuT) und die Partei der Regionen bei diesen Wahlen die Dienste von amerikanischen Polittechnologen in Anspruch genommen hätten. Davon zeuge, so Gratsch, unter anderem die Tatsache, dass die Partei der Regionen bei der Wahlkampagne auf einige Losungen verzichtet habe.

    Er konstatierte: „Die Partei der Regionen hat ihre Losungen gegen den NATO-Beitritt und auch bezüglich der Positionen der russischen Sprache in der Ukraine entfernt und sie erst zwei Tage vor den Wahlen wieder aufgegriffen“.

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