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    Abchasien schränkt Überflugrechte über seinem Territorium ein

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    MOSKAU, 03. Oktober (RIA Novosti). Abchasien hat ausländischen Zivilfluggesellschaften den Überflug über sein Territorium ohne vorherigen Antrag verboten.

    Der Präsident der nicht anerkannten Republik, Sergej Bagapsch, hat die Neuregelung dem Direktor des Büros Europa/Nordatlantik der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO), der UN-Beobachtermission in Georgien und den Kollektiven Kräften zur Aufrechterhaltung des Friedens in der georgisch-abchasischen Konfliktzone, die die GUS-Staaten stellen, in einem Brief mitgeteilt.

    In dem Brief, der auf der Internetseite des Präsidenten veröffentlicht worden ist, wird festgestellt, dass sich in der letzten Zeit Vorfälle gehäuft haben, dass nicht identifizierte Fluggeräte das abchasische Gebiet zu Aufklärungszwecken überfliegen.

    Das Verteidigungsministerium Abchasiens hat aus diesem Grund Maßnahmen ergriffen, um den Überflug durch derartige Maschinen zu unterbinden, heißt es auf der Internetseite.

    „In Verletzung der Konvention über den internationalen Zivilflugverkehr erfolgt der Flug von Flugzeugen ausländischer Staaten auf der internationalen Flugstrecke UL-850 unter Führung der georgischen Flugleitbehörden ohne Abstimmung mit der Luftraumaufsicht Abchasiens auf dem Flughafen Suchumi. Die Flugdispatcher des Flughafens Suchumi haben die Möglichkeit, den Flugverkehr im Luftraum der Republik Abchasien zu kontrollieren und kontrollieren ihn auch rund um die Uhr“, wird festgestellt.

    Im Zusammenhang mit den Spionageflügen hat Bagapsch die ICAO unterrichtet, dass die Überflüge über die Trasse UL-850 von nun an mit den Luftverkehrsorganen seines Landes abzustimmen sind. „Anderenfalls garantiert Abchasien die Sicherheit der über dem Territorium des Landes fliegenden Maschinen ohne vorherige Abstimmung nicht mehr“, wird unterstrichen.

    Abchasien besteht auf Sofortmaßnahmen zur Klärung der Situation.

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