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    Boliviens Präsident sieht sich als Nachfolger von Che Guevara

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    BUENOS-AIRES, 03. Oktober (RIA Novosti). Boliviens Präsident Evo Morales hat am Dienstag bei einem Treffen mit Journalisten erklärt, dass er die Sache des legendären lateinamerikanischen Revolutionärs und Führers der kubanischen Revolution Che Guevara fortsetze.

    „Ich setze die Sache von Che Guevara fort, doch wenn Che sich mit der Waffe in der Hand gegen das Imperium erhob, mache ich das auf friedlichem Wege, durch die demokratische Revolution“, sagte der bolivianische Präsident.

    Morales berichtete auch, dass er an der Trauerfeier zum 40. Jahrestag des tragischen Todes des Revolutionärs am 9. Oktober in La Higuera teilnehmen werde.

    Die bolivianischen öffentlichen Organisationen werden dort das Andenken von Guevara ehren.

    Guevara traf im November 1966 inm Bolivien ein, um eine Guerillabewegung zu organisieren. Am 8. Oktober 1967 geriet seine Gruppe in der Schlucht Yuro in eine Falle. Nach einem kurzen Gefecht wurde der verletzte Che gefangengenommen.

    Am 9. Oktober erschoss der bolivianische Sergeant Mario Teran den legendären Guerilla. Nach einem Befehl der bolivianischen Militärführung und der CIA-Agenten wurde von Ches Gesicht eine Wachsmaske abgezogen. Auch die Hände des Revolutionärs wurden abgehackt, um die Fingerabdrücke zu identifizieren.

    1997 wurden Che Guevaras Überreste aus Bolivien nach Kuba gebracht und feierlich in einem Mausoleum in Santa-Clara beigesetzt.

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