22:03 15 November 2018
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    Menschenrechtsbeauftragter fordert Umbettung der Polit-Grabstätte am Kreml

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    MOSKAU, 26. Oktober (RIA Novosti). Russlands Menschenrechtsbeauftragter Wladimir Lukin tritt für eine Umbettung der Überreste von Persönlichkeiten des staatlichen und kulturellen Lebens auf, die an der Kremlmauer und auf dem Roten Platz im Zentrum von Moskau beigesetzt sind.

    „Selbstverständlich darf es das hier nicht geben“, sagte Lukin am Donnerstag vor der Presse.

    An der Kremlmauer und der Wand auf dem Roten Platz (sowie innerhalb der Wand, wo sich Bestattungsurnen befinden) wurden herausragende Persönlichkeiten, vorwiegend Politiker und Militärs, aus der Sowjetunion beigesetzt. In den 20er und 30er Jahren des 19. Jahrhunderts wurden dort auch ausländische Kommunisten, wie John Reed, Sen Katayama und Clara Zetkin, beigesetzt.

    Rechts vom Lenin-Mausoleum am Roten Platz, in dem die sterblichen Überreste des Führers der Oktoberrevoultion 1917 in Russland, Wladimir Iljitsch Lenin, ruhen, sind viele wichtige Politiker beigesetzt: der führende Politiker der Partei der Bolschewiki Jakow Swerdlow, der sowjetische Heerführer während des russischen Bürgerkriegs Michail Frunse, der Vorsitzende der Tscheka (Vorläufer des KGB) Felix Dzierzynski, die sowjetischen Politiker Michail Kalinin, Andrej Schdanow, Kliment Woroschilow und Michail Suslow, der Organisator der Roten Armee und Heerführer Semjon Budjonny sowie die KPdSU-Parteichefs Leonid Breschnew, Juri Andropow und Konstantin Tschernenko.

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