18:20 23 Juni 2018
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    Syrien wartet auf Einladung zur Nahost-Friedenskonferenz in USA

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    DAMASKUS, 01. November (RIA Novosti). Syrien hat keine Einladung zur internationalen Nahost-Friedenskonferenz in Annapolis (US-Bundesstaat Maryland) bekommen, die demnächst auf Initiative von US-Präsident George W. Bush abgehalten werden soll.

    Das meldete die syrische Nachrichtenagentur SANA unter Berufung auf eine offizielle Quelle mit.

    Zuvor hatten einige arabische Medien berichtet, dass Damaskus eingeladen worden sei. Viele arabische Beobachter sagen indes ein Scheitern des bevorstehenden Treffens voraus, weil Syrien und die palästinensische Bewegung Hamas, die den Gaza-Streifen kontrolliert, daran nicht teilnehmen werden.

    Auf einer Teilnahme Syriens besteht auch Saudi-Arabiens König Abdallah Abdel Aziz. "Eine Nichtteilnahme von Damaskus und Hamas an diesem Treffen würde sich negativ auf die Veranstalter dieser Konferenz auswirken", betonte er laut syrischen Medien.

    Zuvor hatte Syriens Präsident Bashar Assad erklärt, Damaskus werde eine Teilnahme an der Nahost-Konferenz im November ablehnen, wenn dort der Konflikt um die 1967 von Israel besetzten syrischen Golan-Höhen nicht behandelt wird.

    Vom Nahost-Treffen in Annapolis wird die Unterzeichnung eines palästinensisch-israelischen Dokuments erwartet, in dem die Grundprinzipien der friedlichen Regelung des palästinensisch-israelischen Konflikts verankert werden sollen. Die Widersprüche zwischen den Israelis und den Palästinensern lassen aber den Erfolg des Treffens fraglich erscheinen.

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