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    US-Vizeaußenminister wirbt in Wien für neue UN-Sanktionen gegen Iran

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    Der UN-Sicherheitsrat soll nach Ansicht des stellvertretenden US-Außenministers Nicolas Burns schnellstens eine neue Resolution mit Sanktionen gegen Iran verabschieden.

    WIEN, 01. November (RIA Novosti). Der UN-Sicherheitsrat soll nach Ansicht des stellvertretenden US-Außenministers Nicolas Burns schnellstens eine neue Resolution mit Sanktionen gegen Iran verabschieden.

    Auch die Europäische Union müsse die Strafmaßnahmen gegen Iran ausbauen, sagte Burns am Donnerstag nach einem Treffen mit IAEO-Chef Mohammad ElBaradei in Wien.

    Burns rief weitere Staaten auf, den Handel mit Iran abzubauen, um der Regierung in Teheran ein „entsprechendes Signal“ zu geben.

    Iran müsse klar gemacht werden, dass solange es die UN-Entscheidungen ignoriert und mit der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) nicht genügend zusammenarbeitet, seine Isolation verstärkt wird und neue Sanktionen verhängt werden.

    Die Vereinten Nationen befürchten, dass Iran heimlich an Atomwaffen baut, und fordern von Teheran den Verzicht auf die Urananreicherung. Der Weltsicherheitsrat verabschiedete bereits zwei Resolutionen, die Sanktionen gegen Iran beinhalteten. Trotzdem weigert sich die iranische Regierung, die Urananreicherung einzustellen. Als Unterzeichner des Atomwaffensperrvertrages habe Iran das Recht auf Urananreicherung zu friedlichen Zwecken, begründet Teheran seine ablehnende Haltung.

    Vorige Woche verhängte die US-Regierung einseitige Sanktionen gegen die iranischen Revolutionsgarden und deren Quds-Truppen sowie gegen drei iranische Staatsbanken. Die Finanzinstitute stehen bei Washington in Verdacht, die Nichtweiterverbreitung von Atomwaffen zu verletzen und Terroristen zu finanzieren.

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