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    GUS-Friedenskräfte kritisieren Tiflis wegen Schürens von Konflikten

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    SUCHUMI, 01. November (RIA Novosti). Für die kürzlichen Zusammenstöße in der Ortschaft Ganmuchuri in der georgisch-abchasischen Konfliktzone hat der Berater des Befehlshabers der Kollektiven Friedenskräfte der GUS-Staaten, Oberstleutnant Alexander Diordijew, am Donnerstag vor Journalisten Tiflis verantwortlich gemacht.

    "Es hätte keinen Zwischenfall gegeben, wenn die georgische Seite ihre Verpflichtungen erfüllt und den Empfehlungen ... der UNO Gehör geschenkt hätte", sagte er.

    Er verwies auf die Resolution des UN-Sicherheitsrates vom 15. Oktober 2007, die beide Seiten im georgisch-abchasischen Konflikt zur Einhaltung ihrer Verpflichtungen und zur umfassenden Unterstützung der Friedenskräfte der GUS und der UNO aufgerufen hat.

    Der Oberstleutnant erklärte, dass die Friedenskräfte in ihrem Verantwortungsbereich patrouilliert haben, also "im vollen Einklang mit ihrem Mandat" handelten. Von einer Verletzung des Mandates könne keine Rede sein, unterstrich er.

    Drohungen und rechtswidrige Handlungen der georgischen Militärs gegen die Friedenstruppe hat es auch in der Vergangenheit schon wiederholt gegeben. Der Konflikt vom 30. Oktober drohte indes auszuufern, sagte Diordijew.

    "Den Friedenskräften ist offen mit der Anwendung von Gewalt gedroht worden, womit sie dran gehindert wurden, ihren Verpflichtungen nachzukommen. Aus diesem Grund hat der Streifenführer auch entschieden, fünf georgische Militärangehörige in Gewahrsam zu nehmen und zu entwaffnen", stellte er fest. Die Festgenommenen sind später der georgischen Seite übergeben worden.

    Tiflis hatte den russischen Friedenstruppen vorgeworfen, mit Schützenpanzerwagen in ein Jugendlager eingedrungen und dort Wachposten der Miliz festgenommen zu haben.

    Auf die georgischen Beschuldigungen eingehend, sagte Diordijew: "Das ist eine offene Lüge, die nichts mit der Realität zu tun hat. Sie ist darauf ausgerichtet, die russischen Friedenskräfte in den Augen der Öffentlichkeit und der Staatengemeinschaft zu diskreditieren."

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