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    Noch keine Einigung zwischen Russland und Ukraine über Gaspreis für 2008

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    MOSKAU, 08. November (RIA Novosti). Der Vorstandschef des russischen Gaskonzerns Gasprom, Alexej Miller, und der ukrainische Energieminister Juri Boiko konnten bei ihrem Treffen am Donnerstag keine Einigung über den neuen Preis für das russische Gas im kommenden Jahr erzielen.

    Die Gespräche sollen nächste Woche fortgesetzt werden, teilte Gasprom mit. Miller und Boiko berieten über den Übergang zur marktgerechten Preisbildung für das Gas sowie über die Transitgebühr für die Gastransporte über die Ukraine nach Europa.

    Ein Streit um den Gaspreis zwischen Gasprom und der Ukraine hatte beim Jahreswechsel 2005/2006 bereits zu Unterbrechungen der Lieferungen geführt und die Gasexporte nach Westeuropa kurzfristig beeinträchtigt.

    Gasprom hatte 2006 den Gaspreis für die Ukraine auf 230 US-Dollar je 1000 Kubikmeter erhöht. Doch der tatsächliche Preis betrug nur 95 Dollar, weil Zwischenhändler RosUkrEnergo das russische Erdgas mit billigerem aus Zentralasien mischte.

    Seit Jahresbeginn zahlt die Ukraine bereits 130 Dollar je 1000 Kubikmeter, nachdem Turkmenien den Gaspreis erhöht hat. Für das kommende Jahr erwartet die ukrainische Regierung eine Preissteigerung auf 143 Dollar. Laut inoffiziellen Prognosen kann der Preis auf 180 Dollar je 1000 Kubikmeter klettern.

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