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    Russlands Bevölkerung stirbt langsamer aus - Statistik und Prognose

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    MOSKAU, 22. November (RIA Novosti). Im Laufe der ersten zehn Monate dieses Jahres hat sich Russlands Einwohnerzahl um 199 900 (0,14 Prozent) verringert. Am 1. Oktober belief sie sich auf 142 Millionen Menschen, berichtet am Donnerstag das staatliche Statistikamt Rosstat.

    Zugleich habe sich der natürliche Bevölkerungsrückgang in den ersten neun Monaten dieses Jahres im Vergleich zu derselben Vorjahresperiode verlangsamt: Es sind um 155 100 Menschen

    weniger gestorben.

    47,3 Prozent des Bevölkerungsrückgangs wurden laut Rosstat durch die ansteigende Einwanderung ausgeglichen.

    Das russische Wirtschaftsministerium prognostiziert gleichzeitig eine demographische Trendwende: In den Jahren 2014 bis 2016 wird die Bevölkerung beginnen, wieder zu wachsen.

    Das sagte der Makroökonomie-Experte Andrej Klepatsch am Donnerstag bei der Präsentation einer langfristigen Entwicklungsstrategie für das Land.

    Wie Andrej Klepatsch, Direktor der Verwaltung Makroökonomische Prognose des Ministeriums, am Donnerstag sagte, wird die durchschnittliche Lebensdauer im Jahr 2020 um rund zehn Jahre ansteigen (von 65-66 auf 75). Er stellte zwar fest, dass die Sterblichkeit bei der arbeitsfähigen Bevölkerung gegenwärtig sehr hoch sei, müsste sich jedoch verringern, so dass sich die Einwohnerzahl Russlands in 13 Jahren auf 140 bis 142 Millionen belaufen werde.

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