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    Ahmadinedschad wertet US-Atombericht als Sieg der iranischen Nation

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    Als Sieg seiner Nation betrachtet der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad den jüngsten Bericht der US-Geheimdienste, dem zufolge Iran derzeit nicht an Atomwaffen baut.

    TEHERAN, 05. Dezember (RIA Novosti). Als Sieg seiner Nation betrachtet der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad den jüngsten Bericht der US-Geheimdienste, dem zufolge Iran derzeit nicht an Atomwaffen baut.

    "Dieser Bericht kennzeichnet den Sieg der iranischen Nation im Atomstreit", sagte Ahmadinedschad am Mittwoch vor seinen Anhängern in der südwestlichen Provinz Ilam. Der Bericht habe bestätigt, dass Iran den richtigen Weg geht, zitiert ihn das iranische Fernsehen.

    Ahmadinedschad zufolge hält Iran an seinem Atomprogramm fest und wird in dem Streit keinen Schritt zurückweichen.

    Nach dem am Montag in Washington veröffentlichten Bericht der US-Geheimdienste soll Iran die Arbeiten am Bau von Atomwaffen bereits 2003 gestoppt haben. Sein Atomprogramm trage jetzt einen friedlichen Charakter. Den US-Geheimdiensten zufolge wäre Iran zwischen 2010 und 2015 jedoch technisch in der Lage, eine ausreichende Menge atomwaffenfähigen Urans zu produzieren.

    Iran gerät wegen seinem Atomprogramm zunehmend unter Druck. Die Vereinten Nationen befürchten, dass der Nahoststaat heimlich an Atomwaffen baut, und fordern von Teheran den Verzicht auf die Urananreicherung. Der Weltsicherheitsrat verabschiedete bereits zwei Resolutionen, die Sanktionen gegen Iran beinhalteten.

    Trotzdem weigert sich die Regierung in Teheran, die Urananreicherung einzustellen. Als Unterzeichner des Atomwaffensperrvertrages habe Iran das Recht auf Urananreicherung zu friedlichen Zwecken, begründet Teheran seine ablehnende Haltung. Angesichts dessen plädieren die USA und europäische Staaten für neue, härtere Sanktionen gegen Iran.

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