10:53 18 August 2017
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    Russland stützt sich bei Kosovo-Konflikt auf Völkerrecht

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    Russland wird sich bei der Lösung des Kosovo-Konflikts an die Richtlinien des Völkerrechts halten.

    MOSKAU, 05. Dezember (RIA Novosti). Russland wird sich bei der Lösung des Kosovo-Konflikts an die Richtlinien des Völkerrechts halten.

    Das sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow in Bezug auf einen Bericht der Vermittler-Troika (Russland, EU und USA) über den Verlauf der Verhandlungen im Streit um das Kosovo, den sie in fünf Tagen dem UN-Sicherheitsrat vorlegen wird.

    „Wir gehen eindeutig davon aus, dass die Frage der Lösung des Kosovo-Status auf der Grundlage des Völkerrechts entschieden werden muss, unter Berücksichtigung des UN-Statuts. Der (UN-) Sicherheitsrat ist ein kompetentes Organ, das über die weiteren Schritte entscheiden wird“, sagte er.

    Lawrow zufolge findet die Sitzung des UN-Sicherheitsrats, bei der diese Frage erörtert wird, am 19. Dezember statt.

    „Zunächst müssen wir den Bericht der Troika erhalten, danach werden wir unsere Position bestimmen“, so der Minister.

    Die Tätigkeit der Vermittler bewertete er positiv.

    „Den Vertretern Russlands, der USA und der EU ist es gelungen, die Diskussion auf das Wesentliche zu konzentrieren. Zudem hat Belgrad ernsthafte Vorschläge eingebracht, die nicht nur die Positionen Serbiens, sondern auch die der Behörden des Kosovo berücksichtigen. Wichtig ist auch, dass sie eine Fortsetzung der Verhandlungen über den Kosovo-Status vorsehen“, führte er aus.

    Die Provinz Kosovo, die formell zu Serbien gehört, wird seit 1999 von der UNO verwaltet.

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