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    Russland: Inguschetische Flüchtlingsfamilien in Nordossetien beziehen neue Wohnungen

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    WLADIKAWKAS, 05. Dezember (RIA Novosti). Die russische Regierung stellt fast eine halbe Milliarde Rubel (etwa 14 Millionen Euro) für den Bau von Wohnungen in der nordossetischen Siedlung Nowy für inguschetische Familien bereit, die nach dem ethnischen Konflikt 1992 in Nordossetien diese russische Kaukasusrepublik verlassen mussten.

    Wie der stellvertretende Nationalitätenminister von Nordossetien, Soslan Chadikow, RIA Novosti mitteilte, handelt es sich um den größten der vier Wohnviertel der Siedlung, wo insgesamt 2000 inguschetische Flüchtlingsfamilien ihr neues Zuhause finden werden.

    „Die Föderalbehörden haben bereits 129 Millionen der vorgesehenen 500 Millionen Rubel überwiesen“, sagte Chadikow.

    Laut dem stellvertretenden Minister hatten 270 inguschetische Flüchtlingsfamilien, die zuvor im nordossetischen Rayon Prigorodny provisorisch untergebracht waren, in einem weiteren neuen Wohnviertel von Nowy Einzug gefeiert.

    Nach Angaben des stellvertretenden Ministers sind seit dem Jahr 1992 mehr als 22 000 inguschetische Notumsiedler - insgesamt mehr als 4000 Familien - nach Nordossetien zurückgekehrt.

    Der ethnisch-politische Konflikt zwischen den Inguschen und den Osseten war im Oktober/November 1992 im Rayon Prigorodny (Nordossetien) ausgebrochen. Nach bewaffneten Zusammenstößen, die zahlreiche Opfer forderten, verließ ein Teil der inguschetischen Bevölkerung Nordossetien.

    Soslan Chadikow konstatierte, dass sich „die wichtigsten Fragen der Beilegung des inguschetisch-ossetischen Konfliktes im Endstadium befinden“.

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