20:41 22 August 2017
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    Partei von Georgiens Ex-Verteidigungsminister Okruaschwili dementiert Auslieferungsgerüchte

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    TIFLIS, 05. Dezember (RIA Novosti). Die Partei „Bewegung für ein einheitliches Georgien“ dementiert Medienmeldungen, Deutschland habe die Auslieferung des georgischen Ex-Verteidigungsministers Irakli Okruaschwili, der auf Ersuchen von Tiflis in Berlin festgenommen worden ist, bereits entschieden.

    Zudem dementierte die Partei die Meldungen einiger Medien, denen zufolge die deutsche Seite im Laufe von 40 Tagen zusätzliche Materialien erwarte, berichtet die Nachrichtenagentur Nowosti-Grusija.

    Laut dem Pressedienst der Partei ist die Frage der Auslieferung noch offen.

    Wenn das deutsche Gericht befindet, dass die vorgelegten Materialien den Kriterien der Europäischen Auslieferungskonvention entsprechen, so wird der Ex-Minister nach Georgien ausgeliefert.

    Irakli Okruaschwili wird in seiner Heimat Vorteilsnahme, Geldwäsche, Amtsmissbrauch und Fahrlässigkeit im Amt zur Last gelegt.

    Ende Oktober reiste er mit Genehmigung der georgischen Behörden nach Deutschland aus. Er hatte sich unter Hinterlegung einer Kaution in Freiheit befunden. Am 15. November ist Irakli Okruaschwili zur internationalen Fahndung ausgeschrieben worden, weil er einer Vorladung zur Staatsanwaltschaft in Georgien nicht Folge geleistet hat.

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