07:53 20 August 2017
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    Russland kann sich von KSE-Vertrag auf Wiener Vertrag umorientieren

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    Nach dem Aussetzen der Vertrages über die konventionellen Streitkräfte in Europa (KSE-Vertrag) kann sich Russland auf andere Verträge über konventionelle Waffen, zum Beispiel auf den Wiener Vertrag, umorientieren.

    MOSKAU, 11. Dezember (RIA Novosti). Nach dem Aussetzen der Vertrages über die konventionellen Streitkräfte in Europa (KSE-Vertrag) kann sich Russland auf andere Verträge über konventionelle Waffen, zum Beispiel auf den Wiener Vertrag, umorientieren.

    Diese Meinung äußerte Sergej Chudoklinow, Leiter des Nationalen Zentrums für die Minderung der Kernwaffengefahr beim russischen Verteidigungsministerium.

    „Die konventionellen Waffen betreffen nicht nur den KSE-Vertrag. Es gibt zum Beispiel auch den Wiener Vertrag, bei dem Russland eine große Zahl von ungenutzten Quoten für Inspektionen hat“, erklärte Chudoklinow am Dienstag vor Journalisten.

    Ihm zufolge hat Russland ein ganzes Spektrum von Richtungen für die weitere Modernisierung des Wiener Vertrages vorgeschlagen.

    „Die Modernisierung sieht eine tiefere Erfassung der militärischen Tätigkeit in verschiedenen Bereichen mit Vertrauensmaßnahmen vor.

    Gegenwärtig finden solche Verhandlungen bereits statt. Russland hat solche Initiativen ergriffen. Das beantwortet ein weiteres Mal die Fragen jener, die von Zeit zu Zeit Russland beschuldigen, Versuche zu unternehmen, um den Kontrollmechanismus auf dem Gebiet der konventionellen Waffen zu liquidieren“, betonte der Leiter des Zentrums.

    Das Moratorium für die Beteiligung Russlands am KSE-Vertrag wird in der Nacht vom 12. zum 13. Dezember in Kraft treten.

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