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    Journalistin fordert Medwedew zu Kampf um Präsidentenamt heraus

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    WLADIWOSTOK, 11. Dezember (RIA Novosti). Die bekannte Journalistin aus der

    Region Primorje (Ferner Osten), Marija Solowjenko, Chefredakteurin der unabhängigen Zeitung „Narodnoje Wetsche“, die Wladimir Putin einst auf einer Pressekonferenz im Kreml als „unvergleichlich“ bezeichnete, will zur Präsidentenwahl antreten.

    Die Journalistin teilte RIA Novosti mit, sie hätte die regionale Wahlkommission über ihr Vorhaben offiziell in Kenntnis gesetzt.

    „Die Versammlung der Initiativgruppe der Bürger, die mich als Kandidaten für das Präsidentenamt nominieren wollen, findet am 16. Dezember statt. Die Primorje-Wahlkommission hat bereits die Zentrale Wahlkommission (ZIK) darüber informiert”, äußerte sie.

    „Da das russische demokratische Gesetz jedem erwachsenen Bürger des Landes erlaubt, für das Präsidentenamt zu kandidieren, warum dann nicht. Außerdem will ich überprüfen, wie effektiv in Russland der Mechanismus demokratischer Wahlen funktioniert und ob jeder einfache Bürger des Landes die Möglichkeit hat, Präsident zu werden“, ergänzte sie.

    „Schließlich will ich beweisen, dass ich als Kandidatin nicht schlechter bin als Dmitri Medwedew. Ich bin dazu bereit, ihn zu politischen Debatten herauszufordern. Wenn ich schon den Präsidenten selbst in Verlegenheit gebracht habe, was kostet es mich dann, den Kandidaten verlegen zu machen?“, so die Journalistin. Solowjenko gilt als kompromisslos, schreibt viel über Korruption in der lokalen Machtelite.

    In einer Pressekonferenz Putins im Kreml am 1. Februar 2007 bezeichnete sie den Staatschef als „unvergleichlich“, woraufhin der Präsident antwortete: „Sie machen mich verlegen“. Die Chefredakteurin konterte: „Das ist mir sehr angenehm, Frauen müssen Männer verlegen machen“.

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