02:33 20 August 2017
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    Ukraine: Wahl Timoschenkos nach Eklat und technischen Mängeln erneut gescheitert

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    Nach der wegen technischen Mängeln fehlgeschlagenen ersten Abstimmungsrunde über Premierkandidatin Julia Timoschenko im ukrainischen Parlament ist es in der zweiten Runde zu einem Eklat gekommen.

    KIEW, 11. Dezember (RIA Novosti). Nach der wegen technischen Mängeln fehlgeschlagenen ersten Abstimmungsrunde über Premierkandidatin Julia Timoschenko im ukrainischen Parlament ist es in der zweiten Runde zu einem Eklat gekommen.

    In der zweiten Wahlrunde soll laut einem Vertreter des Timoschenko-Blocks (BJuT) die Abgeordnetenkarte eines Fraktionskollegen nicht funktioniert haben und die Karte von Parlamentschef Arseni Jazenjuk entrissen worden sein.

    „Die Karte Jazenjuks hat ihm der Abgeordnete der Partei der Regionen (Wladislaw) Lukjanow entrissen“, so das BJuT-Fraktionsmitglied Michail Wolynez.

    Nach der zweiten Wahlrunde legte das Parlament eine Pause ein.

    Bereits in der ersten Wahlrunde kam es zu Unregelmäßigkeiten. Premierkandidatin Timoschenko fehlten trotz nomineller Parlamentsmehrheit ihres Lagers zwei Stimmen. Die Oberste Rada (Parlament) berichtete auf ihrer Webseite, dass Iwan Denkowitsch (BJuT) und Alexander Omeltschenko (NUNS) ihre Stimme nicht abgegeben hätten. Die Koalition betont, dass die Wahlkarten der Abgeordneten nicht funktioniert hätten.

    Laut Gesetz kann der Präsident die Kandidatur Timoschenkos erneut einbringen, sollte sie von der BJuT-NUNS Koalition aufgestellt werden.

    In der Obersten Rada (ukrainisches Parlament) hat eine Stimme für die Bestätigung der Kandidatur von Julia Timoschenko, Chefin des gleichnamigen Blocks, für den Posten der Regierungschefin gefehlt.

    Wie RIA-Novosti-Korrespondent berichtet, hätten die Abgeordneten zweimal abgestimmt. Bei der ersten Runde haben 225 Parlamentarier Timoschenko unterstützt (bei notwendigen 226).

    Es kam zu einer zweiten Wahlrunde, da eine der Abgeordnetenkarten aus technischen Gründen nicht funktionierte. Auch die zweite Wahlrunde brachte dasselbe Ergebnis.