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    Keine politischen Probleme in russisch-chinesischen Beziehungen - Diplomat

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    PEKING, 11. Dezember (RIA Novosti). In den bilateralen Beziehungen zwischen Russland und China gibt es gegenwärtig keine ernsthaften politischen Probleme. Das sagte der Direktor des Ersten Departements für Asien des russischen Außenministeriums, Konstantin Wnukow, am Mittwoch in Peking.

    Wnukow nimmt jetzt an Konsultationen zwischen Abteilungsleitern der Außenministerien beider Länder teil.

    Dem Diplomaten zufolge ist das letzte Problem - die Demarkation der russisch-chinesischen Grenze - bereits bereinigt. „Die Demarkationsarbeiten im Gelände sind abgeschlossen. Es verbleiben nur noch technische Momente, die mit der Ausgestaltung der Dokumente verbunden sind.“

    Wnukow äußerte zugleich, dass es in den bilateralen Beziehungen „praktische Fragen“ gebe, die ihrer Lösung harrten. Dazu zähle die Struktur des beiderseitigen Warenumsatzes, so Wnukow.

    „Die Struktur des Handels (zwischen Russland und China) kann uns nicht zufrieden stellen. Beide Seiten wünschen eine Regelung dieser Frage. Aber vieles hängt davon ab, was konkret getan und was und zu welchen Bedingungen verkauft werden soll“, sagte der Abteilungsleiter.

    Russland liefert gegenwärtig vorwiegend Rohstoffe nach China. Der Anteil an Maschinen und Ausrüstungen am russischen Export macht rund ein bis zwei Prozent aus. Die Notwendigkeit, diese Kennziffer zu erhöhen, wurde auf verschiedenen Ebenen in Russland und China erkannt.

    Laut Wnukow werden bei den Konsultationen in Peking Fragen der Kooperation im Umweltschutz, vor allem beim Schutz der Grenzflüsse, diskutiert.

    „Die russische Führung widmet diesem Problem große Aufmerksamkeit. Wir haben schon den Text eines Regierungsabkommens über den Schutz der Grenzgewässer abgestimmt, und es gilt nun, das Dokument für die Unterzeichnung vorzubereiten. Wir befürworten die baldigste Schaffung einer juristischen Basis für die Zusammenarbeit in dieser Sphäre“, sagte der Diplomat.

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