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    Russland für Fortsetzung der Verhandlungen über Kosovo-Status - Außenamt

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    Kosovo-Status (440)
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    Russland besteht auf der Fortsetzung des Dialogs zwischen Belgrad und Pristina, sagte der russische Vize-Außenminister Wladimir Titow in einem Treffen mit dem deutschen Botschafter in Moskau, Walter Jürgen Schmid, am Dienstag.

    MOSKAU, 11. Dezember (RIA Novosti). Russland besteht auf der Fortsetzung des Dialogs zwischen Belgrad und Pristina, sagte der russische Vize-Außenminister Wladimir Titow in einem Treffen mit dem deutschen Botschafter in Moskau, Walter Jürgen Schmid, am Dienstag.

    „Die russische Seite betonte die Notwendigkeit der Fortsetzung des Dialogs zwischen Belgrad und Pristina unter der Vermittlung der internationalen Gemeinschaft für eine Lösung des Kosovo-Status auf Verhandlungsebene, die der UN-Sicherheitsrat annimmt“, heißt es in einer Mitteilung des russischen Außenamts, die zum Abschluss des Treffens veröffentlicht wurde, in dem Fragen der Kosovo-Regelung erörtert wurden.

    Titow sprach sich gegen einseitige Handlungen der Behörden des Kosovo für die Regelung seines Status und die Duldung solcher Aktionen von ausländischen Staaten aus.

    Am Montag endete das 120-tägige Mandat der internationalen Vermittler-Troika (Russland, USA, EU), das vom UN-Sicherheitsrat für Direktverhandlungen zum Kosovo-Status erteilt wurde.

    Am vergangenen Freitag hat die Troika UN-Generalsekretär Ban Ki Moon und dem UN-Sicherheitsrat ihren Abschlussbericht vorgelegt. Aus dem Dokument geht hervor, dass die Seiten keine Einigung bezüglich der Frage des Kosovo-Status erreicht haben. Die Behörden der Region bestehen weiterhin auf der staatlichen Unabhängigkeit, Serbien schlägt eine umfassende Autonomie im Bestand der bestehenden Grenzen vor.

    Der Vize-Außenminister besprach mit dem Botschafter zudem einige Aspekte der russisch-deutschen Beziehungen, darunter die Vorbereitung der geplanten bilateralen Treffen und Kontakte auf hoher Ebene.

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