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    Putins Hund kann 2008 ein GLONASS-Navigationsgerät tragen

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    Russisches Navigationssystem GLONASS (170)
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    MOSKAU, 24. Dezember (RIA Novosti). Navigationsgeräte des GLONASS-Systems für Verkehrsmittel werden in dieser Woche zum Verkauf angeboten. Das teilte der Erste Vize-Premier Sergej Iwanow am Montag in einer Beratung des russischen Präsidenten mit den Regierungsmitgliedern mit.

    Das russische globale Satelliten-Navigationssystem GLONASS, das dem US-amerikanischen System GPS analog ist, war im Jahre 1993 in den Dienst gestellt worden. GLONASS wird mit der Inbetriebnahme seines 18. Satelliten sowohl für militärische Zwecke als auch für zivile Nutzer auf russischem Territorium betrieben. Das System kann mit Hilfe tragbarer Navigationsgeräte Objekte, auch Menschen, auf See, in der Luft und an Land orten und ihre Geschwindigkeit ermitteln.

    Am Dienstagnachmittag wird eine Trägerrakete vom Typ Proton-M mit drei GLONASS-Satelliten an Bord vom Raumbahnhof Baikonur gestartet.

    „Wir werden somit die Zahl der Satelliten in diesem System auf 18 erhöhen. Dadurch wird das gesamte Territorium Russlands bis Ende dieses Jahres abgedeckt“, sagte der Erste Vize-Premier. Wie er äußerte, soll die Zahl der Satelliten des GLONASS-Systems bis zum Jahr 2010 auf 24 erhöht werden.

    „Zurzeit befassen wir uns nicht so sehr mit der Weltraumgruppierung, sondern vielmehr mit landgestützten Systemen zum Empfang und zur Übertragung von Funksignalen“, sagte Iwanow.

    Er verwies darauf, dass dem russischen Präsidenten bei seinem jüngsten Besuch in der Forschungs- und Produktionsvereinigung „Lawotschkin“ GLONASS-Geräte für Kraftverkehrsmittel gezeigt wurden.

    Laut Iwanow werden für Privatunternehmer rein kommerzielle Geräte entwickelt, die auf eine Handfläche passen.

    Auf die Frage Putins, wann er ein solches Gerät für seinen Hund Koni erwerben könne, damit dieser nicht weglaufe, sagte Iwanow, mit GLONASS-Navigationsgeräten versehene Halsbänder für Hunde und Katzen würden ab Mitte kommenden Jahres in den öffentlichen Verkauf kommen.

    Laut Iwanow werden solche Geräte für die einfachen Verbraucher nicht teurer sein, als die GPS-Geräte. Außerdem seien die russischen Empfänger auch für das GPS-System geeignet und könnten in Zukunft auch dem europäischen Galileo-System angepasst werden.

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