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    Georgien: Präsident Saakaschwili verspricht Russland nach Amtseinführung Annäherungsschritte

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    Der wiedergewählte georgische Präsident Michail Saakaschwili hat sich nach seiner Amtseinsetzung optimistisch über die weitere Entwicklung der Beziehungen zu Russland geäußert.

    TIFLIS, 21. Januar (RIA Novosti). Der wiedergewählte georgische Präsident Michail Saakaschwili hat sich nach seiner Amtseinsetzung optimistisch über die weitere Entwicklung der Beziehungen zu Russland geäußert.

    "Ich denke, dass wir eine Chance haben, die Beziehungen neu zu gestalten, das georgische Volk hat keine Alternative dazu", sagte Saakaschwili am Sonntag bei einem Treffen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow nach seiner Amtseinführung in der georgischen Hauptstadt Tiflis.

    "Wir glauben wirklich, dass wir noch einmal versuchen sollten, unsere Beziehungen zu verbessern", sagte er.

    Lawrow, der der Vereidigung Saakaschwilis beigewohnt hatte, stellte fest, dass der georgische Präsident vor der Wahl für eine Normalisierung der Beziehungen zu Russland plädiert habe. "Wir teilen diese Einstellung und rufen zu konkreten Taten auf", so der russische Außenminister.

    Nach der Amtseinführung traf Lawrow mit Ilija II., Patriarch von ganz Georgien, zusammen. Dabei plädierte das Oberhaupt der Kirche in Georgien, dass Russland intensiv an der Lösung des Problems der territorialen Integrität des Kaukasus-Staates teilnimmt.

    "Separatismus ist eine ansteckende Krankheit, deshalb muss dieses Problem möglichst schnell gelöst werden", sagte Ilija II. Lawrow versicherte seinerseits, dass Rusland zu einer schrittweisen Regelung des georgisch-abchasischen und des georgisch-ossetischen Konflikts beitragen werde.

    Anschließend traf Lawrow in einem Hotel mit georgischen Oppositionsführern zusammen.

    Wie der russische Minister nach Abschluss seiner Treffen erklärte, haben seine Gesprächspartner bei allen Begegnungen ihren Wunsch nach einer Normalisierung der Beziehungen zu Russland geäußert. "Wir bestätigten unsere Bereitschaft dazu, verwiesen aber zugleich darauf, dass den Worten konkrete Taten folgen müssen", so Lawrow. "Wir sind dazu bereit, und ich rechne auch mit einer entsprechenden Bereitschaft der georgischen Seite."

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