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    Irans Außenamt: Israel zu schwach für Drohungen gegen andere Länder

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    TEHERAN, 21. Januar (RIA Novosti). Die Lage, in der sich Israel heute befindet, gestattet ihm nicht, anderen Staaten der Region zu drohen. Diese Meinung äußerte Mohammad Ali Hosseini, offizieller Sprecher des iranischen Außenministeriums, vor Journalisten in Teheran.

    In seiner Stellungnahme zur jüngsten Erprobung eines neuen Triebwerks für ballistische Raketen sagte der Diplomat: "Mit solchen Tests will das zionistische Regime den Kampfgeist seiner Soldaten stärken, die beim 33-tägigen Krieg im Libanon eine Niederlage erlitten haben."

    "Dieses Regime befindet sich nicht in einer Lage, die es ihm gestatten würde, für andere eine Gefahr darzustellen", so Hosseini.

    Laut israelischen Presseberichten hatte Israel in der vergangenen Woche ein neues Zweistufen-Triebwerk getestet, mit dem die Reichweite der israelischen Raketen wesentlich vergrößert werden kann. Experten bewerteten diese Tests als einen "Durchbruch" bei der Entwicklung des nationalen Raketenprogramms.

    Die Daten des Triebwerks und den Typ der Rakete gaben die israelischen Militärs allerdings nicht bekannt.

    In ausländischen Medien wurde die Vermutung geäußert, dass es sich um eine Modifikation der ballistischen Rakete Jericho handelt, deren Reichweite auf 7 000 Kilometer geschätzt wird. Ihre technischen Parameter sind den von interkontinentalen Raketen ähnlich, hieß es. Medien zufolge kann diese Rakete einen bis zu einer Tonne schweren Gefechtskopf tragen.

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