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    Russland ist strategischer Hauptpartner Tadschikistans - Außenminister Sarifi

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    DUSCHANBE, 21. Januar (RIA Novosti). Russland ist der strategische Hauptpartner Tadschikistans, erklärte der tadschikische Außenminister Chamrochon Sarifi am Montag in einer Pressekonferenz in Duschanbe.

    Die bilateralen Beziehungen würden sich nicht ändern, unabhängig davon, wer in Russland nach der Präsidentenwahl an die Macht käme. Sarifi verwies auf das beiderseitige strategische und wirtschaftliche Interesse.

    Der Minister stellte eine beschleunigte Dynamik beim Warenaustausch zwischen Russland und Tadschikistan fest: 2007 waren es 857 Millionen US-Dollar. Das ist um 75,2 Prozent mehr als 2006. Sarifi verwies zugleich auf frühere Probleme mit der Rusal-Holding.

    "Die Meinungsdifferenzen zum Bau des Wasserkraftwerkes Rogun verursachten eine Zeitverschiebung bei den Bauarbeiten und eine einseitige (tadschikischerseits) Auflösung des Vertrages zwischen Tadschikistan und Rusal im August 2007. Die Regierung des Landes fasste den Beschluss, ein Internationales Konsortium für das Wasserkraftwerk Rogun zu gründen, um die Energieunabhängigkeit der Republik Tadschikistan zu sichern", sagte der Außenminister.

    Dabei verwies er darauf, dass an diesem Konsortium, das mit dem Fertigbau des Wasserkraftwerkes Rogun beauftragt werde, unbedingt ein russisches Unternehmen teilnehmen würde.

    Der Bau des Wasserkraftwerks Rogun, das 110 Kilometer östlich von der tadschikischen Hauptstadt Duschanbe liegt, wurde 1976 aufgenommen. Die geplante Leistung soll 3600 Megawatt betragen. 1987 wurde mit der Errichtung eines Staudamms begonnen, der 1993 bereits 40 Meter hoch war. Nach dem Zerfall der Sowjetunion wurde der Bau eingefroren und 1994 wurde der Damm durch ein Hochwasser vernichtet.

    Im Oktober 2004 unterzeichneten die Regierung von Tadschikistan und der Chef der Industieholding Basic Element, Oleg Deripaska, der Rusal angehört, ein Abkommen über den Fertigbau des Wasserkraftwerkes Rogun durch das russische Unternehmen.

    Die Leitung von Rusal gab die Absicht bekannt, in die Fertigstellung mehr als eine Milliarde US-Dollar zu investieren. Doch haben es das russische Unternehmen und die tadschikische Regierung nicht geschafft, sich über die nicht fertiggebauten Objekte, den Beitrag Tadschikistans, die Höhe und den Typ des Staudamms zu einigen.

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