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    Neuer PACE-Chef will Gerichtshof für Menschenrechte besondere Aufmerksamkeit widmen

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    STRASSBURG, 21. Januar (RIA Novosti). Der neue PACE-Vorsitzende, Luis Maria de Puch, will dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg besondere Aufmerksamkeit widmen. „Der Gerichtshof in Straßburg ist äußerst wichtig; es gilt, ihn zu unterstützen und alles nur Mögliche zu tun, damit das Gericht nicht unter der Last der eingehenden Fälle zusammenbricht“, sagte Luis Maria de Puch von der Tribüne der Parlamentarischen Versammlung des Europarates.

    Nach Berechnung von Fachleuten gibt es beim Gericht mehr als 80 000 noch nicht verhandelte Sachen.

    Puch verwies auch auf die Notwendigkeit, die Tätigkeit des Hochkommissars für Menschenrechte zu unterstützen.

    Der Straßburger Gerichtshof war auf der Grundlage der Konvention für Menschenrechte und Grundfreiheiten gebildet worden, die im Jahre 1950 vom Europarat ausgearbeitet worden war. Die erste Tagung des Europäischen Gerichts für Menschenrechte fand am 23. Februar 1959 statt. Diese Instanz, die die strikte Wahrung und Einhaltung der Normen der Konvention durch die Mitglieder des Europarates sichern soll, verhandelt konkrete Fälle anhand individueller Klagen von natürlichen Personen, von Personengruppen oder nichtstaatlichen Organisationen wie auch von einem Mitgliedsstaat gegen einen anderen.

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