00:07 25 Juni 2018
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    Unterschriften für Präsidentschaftskandidat Kasjanow gefälscht - Strafverfahren eingeleitet

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    MOSKAU, 22. Januar (RIA Novosti). Die russische Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren wegen der Fälschung der Unterschriftenliste gegen das Wahlkampfteam von Präsidentschaftskandidat Michail Kasjanow eingeleitet.

    „Unterschriftenfälschungen sind in der Stadt Rybinsk im Wolgaland und in der Teilrepublik Mari El festgestellt worden“, teilte Tatjana Tschernyschowa, Sprecherin der Staatsanwaltschaft, am Dienstag Journalisten mit.

    Nach ihren Worten handelt es sich um die Fälschung von mehr als 15 500 Unterschriften.

    Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war es den Vertretern Kasjanows in der Republik Mari El lediglich gelungen, 7 000 Unterschriften zu sammeln. Deshalb fälschten sie am 9. und am 10. Januar mehr als 12 000 Unterschriften für ihren Kandidaten.

    „In der Stadt Rybinsk, Gebiet Jaroslawl, wurden ebenfalls Fälschungen von Unterschriftenlisten festgestellt. Im Zeitraum vom 8. bis 12. Januar fälschten einige Mitglieder der Initiativgruppe für Kasjanow Listen mit über 3 500 Unterschriften.“ Mit diesem Fall befasst sich die Polizei in Rybinsk.

    Die Präsidentschaftskandidaten Michail Kasjanow und Andrej Bogdanow, deren Parteien nicht in der Staatsduma vertreten sind, mussten laut Gesetz zwei Millionen Unterschriften sammeln, um kandidieren zu können. Die Fehlerquote in der Unterschriftenliste darf dabei nicht mehr als fünf Prozent betragen. Die Präsidentenwahl findet in Russland am 2. März statt.